Lieber Studierende, Sie haben eine tolle und sinnvolle Aktion durchgeführt in Ihrem SOL-Fenster. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Als Lehrerinnen haben Sie natürlich privilegiert die Möglichkeit Ihre Kinder zu einem aufmerksamen Umgang mit Abfall zu bewegen.
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Es ist sehr spannend Ihre ausführlichen und auch persönlichen Posts zu den Themen Achtsamkeit und Naturerfahrung zu lesen. Der Post-it-Zettel hat Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. V.a. die Organisation der eigenen Mobilität und die Verwendung von Wasser und Strom ist Ihnen ins Bewusstsein gekommen. Ebenso haben Sie ganz gewohnte und alltägliche Verrichtungen, wie der Weg zu PH und anderes bewusster wahrgenommen und festgestellte, wie viel uns eigentlich im täglichen „Trott“ entgeht. Mehrmals habe ich gelesen, dass man vielleicht unbewusst schnell das Augenmerk auf die Achtsamkeit wieder vergisst und nach einigen Minuten schon wieder abschweift – so erging es auch mir in jener Woche. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode mit den Post-it-Zetteln irgendwann wieder, um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.
Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.
Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner
Montag, 11. Mai 2009
Bring- und Holaktion
Das Auswählen der Gegenstände viel uns schwerer als wir dachten. Man hat einen Gegenstand gefunden und weiss dann doch nicht, ob man diesen wirklich weggeben will. Aber schlussendlich denkt man daran, dass man den Gegenstand ein, zwei, oder mehrere Jahre nicht gebraucht hat. Dies ist dann ausschlaggebend, dass der Gegenstand mitgenommen wird.
Durch den Klostergarten bummeln war sehr interessant. Doch bei vielen Gegenständen dachten wir, dass diese nicht wirklich brauchbar sind. Bei anderen hingegen hatten wir das Gefühl, sie seien viel zu wertvoll.
Wir haben am Ende weniger Dinge mitgenommen als wir gebracht haben. Und dies aus dem einfachen Grund, dass wir nur Gegenstände mitnehmen, die wir auch wirklich brauchen können.
Eine solche Tauschaktion ist durchaus auch mit Schüler/innen zu realisieren. Es macht Spass und man kann ihnen somit begreiflich machen, dass Dinge wieder verwendbar sind, obwohl man selbst diese Dinge nicht mehr benötigt.
Durch den Klostergarten bummeln war sehr interessant. Doch bei vielen Gegenständen dachten wir, dass diese nicht wirklich brauchbar sind. Bei anderen hingegen hatten wir das Gefühl, sie seien viel zu wertvoll.
Wir haben am Ende weniger Dinge mitgenommen als wir gebracht haben. Und dies aus dem einfachen Grund, dass wir nur Gegenstände mitnehmen, die wir auch wirklich brauchen können.
Eine solche Tauschaktion ist durchaus auch mit Schüler/innen zu realisieren. Es macht Spass und man kann ihnen somit begreiflich machen, dass Dinge wieder verwendbar sind, obwohl man selbst diese Dinge nicht mehr benötigt.
Freitag, 8. Mai 2009
SOL-Auftrag - Sauberer Rheindamm
Für unseren SOL-Auftrag entschieden wir uns, gemeinsam am Rheindamm verschiedene Sandbänke aufzuräumen, Abfall zu sammeln und entsprechend zu entsorgen.
Ausgerüstet mit Abfallsäcken, Handschuhen, warmer und wasserdichter Kleidung machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Bereits hier achteten wir auf die Nachhaltigkeit, wir benutzten öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Als wir uns dann am Rheindamm trafen, sahen wir, dass unsere Vermutung eintraf: Die wenigen Sandbänke, die bei diesem hohen Wasserstand sichtbar waren, konnten wir nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel (wie Boot, Neoprenanzug etc.) betreten. So entschlossen wir in der Gruppe sehr spontan, am Rhein entlang zu laufen und herumliegenden Abfall aufzusammeln. Ebenfalls räumten wir zwei Grillplätze auf, an denen, dem Abfall nach zu urteilen, am Wochenende zuvor sehr viele Leute Rast gemacht hatten. Wegen des Wetters war es nicht besonders angenehm, den Auftrag durchzuführen, aber auch einige Dinge, die wir fanden, waren ziemlich Ekel erregend. Wir hätten nie gedacht, dass die Leute solche Dinge einfach in aller Öffentlichkeit weg werfen. Nur gut, dass wir an die Handschuhe gedacht hatten!
Unterwegs trafen wir kaum auf Menschen. Einzig drei ältere Personen, die mit ihren Hunden unterwegs waren, liefen uns über den Weg. Wir haben diese dann auch darauf hingewiesen, den Abfall immer in einen dafür vorgesehenen Kübel zu werfen oder ihn mit nach Hause zu nehmen. Es war jedoch nicht gerade die ideale Zielgruppe, denn diese Leute sind es sehr selten, die den Abfall einfach auf den Boden werfen. Einige haben uns darauf angesprochen, von wem aus wir diese Aktion machen. Wahrscheinlich weil wir sehr auffällig aussahen mit unseren Abfallsäcken und gelben Handschuhen. Wir haben den Leuten erklärt, dass wir diesen Auftrag (etwas für die Nachhaltigkeit zu tun) von der Schule erhalten haben. Zudem haben wir ihnen die Möglichkeit aufgezeigt, dass man dasselbe mit einer Schulklasse durchführen könnte, damit die Kinder auch sensibilisiert werden für die Erhaltung unserer Umwelt und Sorge tragen zu ihr. Die Leute waren positiv überrascht und waren alle begeistert von der Idee. Auch sie waren der Meinung, dass es wichtig ist die Kinder darauf aufmerksam zu machen, wie
man den Abfall richtig entsorgt.

man den Abfall richtig entsorgt.
Nach ein paar Stunden hatten wir dann genug von der Sauerei und begaben uns auf den Rückweg. Nachdem wir die Handschuhe ebenfalls in unseren Abfallsack geworfen hatten, war er halb voll. Da wir, ausser auf den Grillplätzen, nicht so viel Abfall gefunden hatten, war nicht mehr zusammen gekommen. So hatten wir auch weniger Abfall zu entsorgen.
Freitag, 20. März 2009
Vogelgezwitscher
Momentan fällt es mir eher schwer Zeit zu nehmen um in die Natur zu gehen, genau so erging es mir auch diese Woche. Ich fand erst heute Morgen etwas Zeit, aber auch dieses Mal war es nicht ganz eine Stunde.
Als ich heute Morgen aufgewacht bin, habe ich zuerst mein Fenster geöffnet und bin dann nochmals in mein Bett gekrochen. Die Vögel draussen waren schon sehr munter und zwitscherten so gut und laut wie sie konnten. Ich lauschte den Vögeln eine Weile. Je länger ich zuhörte, desto mehr bekam ich den Drang endlich aufzustehen und etwas zu tun. Ich zog mich also an und schnappte mir meinen Hund und ging mit ihm nach draussen.
In einem kleinen Waldstück, wo ich schon länger nicht mehr war, bin ich spazieren gegangen. Zuerst war ich ganz alleine unterwegs, nur mein Hund sprang um mich herum. Als ich jedoch wirklich den Wald anschaute und meine Ohren spitze, bemerkte ich, dass ich ganz und gar nicht alleine war. Um mich herum waren schon viele Tiere munter und fleissig. Ich konnte einen Vogel beobachten, der sein Nest baute, oder Vögel die sich etwas zu fressen suchten. Viele kleine Insekten waren auch schon fit und liefen durch den Wald.
So gesehen ist man eigentlich nie alleine unterwegs. Als ich all diese Tiere sah, wurde es mir richtig Wohl und ich bekam neue Energie für den Tag, die ich auch gut gebrauchen kann, da die Bachelorarbeit auf mich zu Hause wartete. Die Energie der Natur gibt mir persönlich viel mehr, als wenn ich zum Beispiel einen Energiedrink nehme, was ich eh sehr selten tue. Jedoch ist mir wieder klar geworden, dass wir die Natur schützen müssen, damit wir nach draussen gehen können und uns mit Energie laden können. Die Natur ist ein sehr wertvolles Gut, das bewahrt werden muss.
Bildquelle: http://www.widescreen-wallpapers.de/wallpapers/500-spatz-1.jpg
Als ich heute Morgen aufgewacht bin, habe ich zuerst mein Fenster geöffnet und bin dann nochmals in mein Bett gekrochen. Die Vögel draussen waren schon sehr munter und zwitscherten so gut und laut wie sie konnten. Ich lauschte den Vögeln eine Weile. Je länger ich zuhörte, desto mehr bekam ich den Drang endlich aufzustehen und etwas zu tun. Ich zog mich also an und schnappte mir meinen Hund und ging mit ihm nach draussen.In einem kleinen Waldstück, wo ich schon länger nicht mehr war, bin ich spazieren gegangen. Zuerst war ich ganz alleine unterwegs, nur mein Hund sprang um mich herum. Als ich jedoch wirklich den Wald anschaute und meine Ohren spitze, bemerkte ich, dass ich ganz und gar nicht alleine war. Um mich herum waren schon viele Tiere munter und fleissig. Ich konnte einen Vogel beobachten, der sein Nest baute, oder Vögel die sich etwas zu fressen suchten. Viele kleine Insekten waren auch schon fit und liefen durch den Wald.
So gesehen ist man eigentlich nie alleine unterwegs. Als ich all diese Tiere sah, wurde es mir richtig Wohl und ich bekam neue Energie für den Tag, die ich auch gut gebrauchen kann, da die Bachelorarbeit auf mich zu Hause wartete. Die Energie der Natur gibt mir persönlich viel mehr, als wenn ich zum Beispiel einen Energiedrink nehme, was ich eh sehr selten tue. Jedoch ist mir wieder klar geworden, dass wir die Natur schützen müssen, damit wir nach draussen gehen können und uns mit Energie laden können. Die Natur ist ein sehr wertvolles Gut, das bewahrt werden muss.
Bildquelle: http://www.widescreen-wallpapers.de/wallpapers/500-spatz-1.jpg
Des einen Freud, des anderen Leid
Treffend nicht für den aktuellen Wochenimpuls? Ich selber gehöre zu der Gruppe, die eigentlich genug um die Ohren hat und keine Stunde irgendwo rumlaufen möchte. Schlussendlich habe ich mich aufraffen können. Mit „stil irgendwo da sitzen“ kann ich nichts anfangen, also lief ich und versuchte meine Gedanken loszulassen.
Das war schwieriger als ich dachte. Beim Anblick der Berge kamen mir lauter Figuren in den Sinn. Meistens waren es irgendwelche Dinosaurier, die ich dachte hinter den Umrissen der Berge zu erkennen. Hatte wohl ein bisschen zu viel Fantasie an diesem Tag. Nach und nach riefen Dinge, auf denen mein Blick fiel, irgendwelche Erinnerungen hervor. Mir kamen Orten in den Sinn, die ich nie speziell fand, an denen ich jedoch gerade in dem Moment gerne sein wollte. Sogar Düfte riefen Gedanken an frühere Erlebnisse hervor.
Gedanken ganz loszulassen um sich ganz der Natur zu widmen, ist meiner Meinung nach eine Kunst. So richtig einmal abschalten und an gar nichts mehr denken, dass kann ich nicht. Wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich zu Hause so viel zu tun habe? Das weiss ich nicht. Sicher bin ich mir jedoch, dass die Natur zur Erholung und zum Entspannen beiträgt. Nicht umsonst, würden so viele Menschen viel Zeit in der Natur verbringen, sei es mit spazieren, laufen oder einfach nur im Garten sitzen. Ob man sich dann automatisch als Teil der Natur sieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich habe mich jetzt nicht als Teil von ihr empfunden. Aber vielleicht müsste ich mal den Status des gedankenlosen Dasitzens erreichen. Wer weiss.
Das war schwieriger als ich dachte. Beim Anblick der Berge kamen mir lauter Figuren in den Sinn. Meistens waren es irgendwelche Dinosaurier, die ich dachte hinter den Umrissen der Berge zu erkennen. Hatte wohl ein bisschen zu viel Fantasie an diesem Tag. Nach und nach riefen Dinge, auf denen mein Blick fiel, irgendwelche Erinnerungen hervor. Mir kamen Orten in den Sinn, die ich nie speziell fand, an denen ich jedoch gerade in dem Moment gerne sein wollte. Sogar Düfte riefen Gedanken an frühere Erlebnisse hervor.
Gedanken ganz loszulassen um sich ganz der Natur zu widmen, ist meiner Meinung nach eine Kunst. So richtig einmal abschalten und an gar nichts mehr denken, dass kann ich nicht. Wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich zu Hause so viel zu tun habe? Das weiss ich nicht. Sicher bin ich mir jedoch, dass die Natur zur Erholung und zum Entspannen beiträgt. Nicht umsonst, würden so viele Menschen viel Zeit in der Natur verbringen, sei es mit spazieren, laufen oder einfach nur im Garten sitzen. Ob man sich dann automatisch als Teil der Natur sieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich habe mich jetzt nicht als Teil von ihr empfunden. Aber vielleicht müsste ich mal den Status des gedankenlosen Dasitzens erreichen. Wer weiss.
Donnerstag, 19. März 2009
Entspannung in der Sonne
Am Samstag Nachmittag war es so schönes, warmes Wetter draussen und die Sonne schien auf unsere Terrasse, weshalb ich mich entschliess, mich draussen auf die Terrasse in den Korbstuhl zu setzen und einfach zu entspannen.
Zuerst habe ich meine Augen geschlossen und mich gemütlich entspannt. Dabei habe ich die Wärme der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht gespürt. Dann habe ich die Natur einmal bewusst über mein Gehör wahrgenommen. Erstaunlich wie viel man über das Hören wahrnimmt, wenn man die Augen schliesst. Viele Sachen die man im Alltag gar nicht bewusst über das Gehör wahrnimmt. Die Vögel zwitschern, der Wind weht, die Bäume rauschen im Wind. Wenn ich in meinem täglichen Stress bin, fallen mir solche Sachen in der Natur gar nicht mehr auf, da unsere visuelle Wahrnehmung in unserer Umwelt von zu vielen Reizen überflutet wird. Es war sehr entspannend für mich, einfach einmal der Natur zu lauschen.
Dieses bewusste Wahrnehmen der Natur, hat ein in mir ein Gefühl von Wohlsein und Entspannung ausgelöst. Zudem auch ein Bewusstsein, dass die Natur ein wichtiger Teil von uns oder besser gesagt für uns ist. Ich denke, dass ich in Zukunft mir öfters Zeit nehmen werde, mich einfach in die Natur zu setzen um zu entspannen und den Alltag hinter mir zu lassen.
Ein Teil dieser Natur zu sein, bedeutet für mich, dass ich zu dieser Natur auch Sorge tragen muss. Dies bedeutet für mich zugleich, dass ich mein Handeln mehr kontrollieren muss in Bezug auf eine nachhaltige Zukunft, damit die Natur so erhalten bleibt wie sie ist, und ich sie weiterhin geniessen kann.
Zuerst habe ich meine Augen geschlossen und mich gemütlich entspannt. Dabei habe ich die Wärme der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht gespürt. Dann habe ich die Natur einmal bewusst über mein Gehör wahrgenommen. Erstaunlich wie viel man über das Hören wahrnimmt, wenn man die Augen schliesst. Viele Sachen die man im Alltag gar nicht bewusst über das Gehör wahrnimmt. Die Vögel zwitschern, der Wind weht, die Bäume rauschen im Wind. Wenn ich in meinem täglichen Stress bin, fallen mir solche Sachen in der Natur gar nicht mehr auf, da unsere visuelle Wahrnehmung in unserer Umwelt von zu vielen Reizen überflutet wird. Es war sehr entspannend für mich, einfach einmal der Natur zu lauschen.
Dieses bewusste Wahrnehmen der Natur, hat ein in mir ein Gefühl von Wohlsein und Entspannung ausgelöst. Zudem auch ein Bewusstsein, dass die Natur ein wichtiger Teil von uns oder besser gesagt für uns ist. Ich denke, dass ich in Zukunft mir öfters Zeit nehmen werde, mich einfach in die Natur zu setzen um zu entspannen und den Alltag hinter mir zu lassen.
Ein Teil dieser Natur zu sein, bedeutet für mich, dass ich zu dieser Natur auch Sorge tragen muss. Dies bedeutet für mich zugleich, dass ich mein Handeln mehr kontrollieren muss in Bezug auf eine nachhaltige Zukunft, damit die Natur so erhalten bleibt wie sie ist, und ich sie weiterhin geniessen kann.
Dienstag, 17. März 2009
Calvin & Hobbes kehren zurück
Sonnenschein und Schnarchgeräusche
Ich verbrachte das Wochenende in Planken. Das ist eine 400-Seelen-Gemeinde in Liechtenstein. Also ein Kaff, wo sich wortwörtlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Ich setze mich also am Nachmittag auf den Balkon, wo die Sonne mich blendete. Darum setzte ich meine rosarote Sonnenbrille auf. Ich genoss die Wärme und spürte die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Zeitweise war es so heiss, dass ich sogar meinen Pulli ausziehen konnte. Ich hörte die Blätter rauschen und von weitem hörte ich Kindergelächter. Ich sah die Wolken vorbeiziehen und verschwinden. Immer wieder kamen mir Bachelorarbeit und Diplomprüfungen in den Sinn und ich schweifte mit meinen Gedanken immer weiter ab. Das letzte was ich wahrnahm war eine Katze, die um meine Beine schlich. Als ich ca. 45 Minuten später aufwachte, schien die Sonne immer noch. Und die Katze war auch noch da.
Ich konnte diese Zeit in der Natur nicht wirklich geniessen, da es momentan eine ziemlich stressige Zeit ist. Mir fiel es richtig schwer ruhig zu sitzen, bis ich dann verschlief...
Früher war ich mehr mit der Natur verbunden als heute. Ich war mehr draussen: am spielen und beim Holzen mit meinem Papa, oder im Garten mit meiner Mama. Momentan sitze ich mehr vor dem Laptop und vor Büchern.
Heute bin ich nicht mehr so oft draussen, im Sommer jedoch öfters als im Winter. Im Sommer geniesse ich die Sonne und gehe sehr gerne an einen See oder spiele Beachvolleyball. Jedenfalls freue ich mich darauf, dass es langsam Sommer wird und wir wieder Zeit für uns und die Natur haben...
Ich setze mich also am Nachmittag auf den Balkon, wo die Sonne mich blendete. Darum setzte ich meine rosarote Sonnenbrille auf. Ich genoss die Wärme und spürte die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Zeitweise war es so heiss, dass ich sogar meinen Pulli ausziehen konnte. Ich hörte die Blätter rauschen und von weitem hörte ich Kindergelächter. Ich sah die Wolken vorbeiziehen und verschwinden. Immer wieder kamen mir Bachelorarbeit und Diplomprüfungen in den Sinn und ich schweifte mit meinen Gedanken immer weiter ab. Das letzte was ich wahrnahm war eine Katze, die um meine Beine schlich. Als ich ca. 45 Minuten später aufwachte, schien die Sonne immer noch. Und die Katze war auch noch da.
Ich konnte diese Zeit in der Natur nicht wirklich geniessen, da es momentan eine ziemlich stressige Zeit ist. Mir fiel es richtig schwer ruhig zu sitzen, bis ich dann verschlief...
Früher war ich mehr mit der Natur verbunden als heute. Ich war mehr draussen: am spielen und beim Holzen mit meinem Papa, oder im Garten mit meiner Mama. Momentan sitze ich mehr vor dem Laptop und vor Büchern.
Heute bin ich nicht mehr so oft draussen, im Sommer jedoch öfters als im Winter. Im Sommer geniesse ich die Sonne und gehe sehr gerne an einen See oder spiele Beachvolleyball. Jedenfalls freue ich mich darauf, dass es langsam Sommer wird und wir wieder Zeit für uns und die Natur haben...
Frühlingserwachen
Da das Wetter endlich frühlingshafter geworden war und ich die wärmeren Temperaturen genoss, kam mir dieser Auftrag gerade richtig. So hatte ich einen guten Vorwand, einmal nicht in meinem Zimmer am Schreibtisch sitzen und brav für die Schule arbeiten zu müssen, sondern in die Natur zu gehen und einfach nichts zu tun.
Als ich ein schönes Plätzchen gefunden hatte, setzte ich mich hin und lauschte auf die verschiedenen Geräusche. Was mir als erstes auffiel war das Vogelgezwitscher, das ich schon am Morgen gehört hatte und das mir bewusst machte, dass der Frühling anscheinend doch endlich kommt. Anson
sten herrschte Stille. Die Wärme, die ich auf meiner Haut spürte, machte mich schläfrig. Der fehlende Schlaf der letzten Tage machte sich bemerkbar. Ich versuchte angestrengt, nicht einzuschlafen, was nicht ganz einfach war. Also stand ich auf und verschaffte mir etwas Bewegung. Dadurch entstanden neue Geräusche: raschelndes Gras, knisternde Hosen, meine Atmung wurde stärker und sogar mein Knie knackste. Mir wurde bewusst, dass diese Geräusche alle nicht der Natur entstammten. Da fiel mir ein, dass viele Menschen in die Natur eingreifen, sie verändern und sogar zerstören. Dies erzeugt sehr viele Geräusche, die die Klänge der Natur übertönen. Gibt es deshalb heute so viele Kinder, die die Naturgeräusche nicht mehr kennen?
Ich habe mir vorgenommen, in meiner Berufsarbeit die Kinder auf die vielen Geräusche und Klänge der Natur zu sensibilisieren und sie darauf aufmerksam zu machen, wie viel schöner diese gegenüber den meisten menschlich erzeugten Klängen, die eher als Lärm bezeichnet werden müssten, tönen.
Bildquelle: http://www.donauauen.at/files/1051_Fruehling3_Popp.jpg, 17.3.09
Als ich ein schönes Plätzchen gefunden hatte, setzte ich mich hin und lauschte auf die verschiedenen Geräusche. Was mir als erstes auffiel war das Vogelgezwitscher, das ich schon am Morgen gehört hatte und das mir bewusst machte, dass der Frühling anscheinend doch endlich kommt. Anson
sten herrschte Stille. Die Wärme, die ich auf meiner Haut spürte, machte mich schläfrig. Der fehlende Schlaf der letzten Tage machte sich bemerkbar. Ich versuchte angestrengt, nicht einzuschlafen, was nicht ganz einfach war. Also stand ich auf und verschaffte mir etwas Bewegung. Dadurch entstanden neue Geräusche: raschelndes Gras, knisternde Hosen, meine Atmung wurde stärker und sogar mein Knie knackste. Mir wurde bewusst, dass diese Geräusche alle nicht der Natur entstammten. Da fiel mir ein, dass viele Menschen in die Natur eingreifen, sie verändern und sogar zerstören. Dies erzeugt sehr viele Geräusche, die die Klänge der Natur übertönen. Gibt es deshalb heute so viele Kinder, die die Naturgeräusche nicht mehr kennen?Ich habe mir vorgenommen, in meiner Berufsarbeit die Kinder auf die vielen Geräusche und Klänge der Natur zu sensibilisieren und sie darauf aufmerksam zu machen, wie viel schöner diese gegenüber den meisten menschlich erzeugten Klängen, die eher als Lärm bezeichnet werden müssten, tönen.
Bildquelle: http://www.donauauen.at/files/1051_Fruehling3_Popp.jpg, 17.3.09
Montag, 16. März 2009
Londoner tube vs. Bächlirauschen
Eine ganze Stunde in der Natur kann ich mir zur Zeit nicht leisten, einfach so nichts machen, da sitzen, still sein, beobachten – langweilig, unnötig und sowieso nur Zeitverschwendung. Und doch habe ich es versucht. Schon öfter sass ich irgendwo und beobachtete das Geschehen um mich herum, dies aber oft nur an Flughäfen, Bahnhöfen oder in Untergrundbahnen (was ich immer am interessantesten fand), wo es viele Menschen hat, es mehr oder weniger laut ist und wenn ich nichts Besseres zu tun hatte. Deshalb kostete mich ein bewusstes ‚in die Natur setzten’ etwas Überwindung.
In dieser Zeit meine Gedanken los zu lassen war fast unmöglich, weil mich jedes Vogelgezwitscher, jeder Ast, jedes Rauschen des Baches an etwas erinnerte. Wenn ich die Gedanken weiter verfolgt hätte, wäre ich nicht zur Ruhe gekommen. Aus diesem Grund nahm ich mir vor, dem Rauschen des Baches nachzugehen. Ich hörte, sah den Bach jedoch gar nicht. Später dachte ich daran, dass es einige Dinge in meinem Leben gibt, die ich zwar „höre“ aber nur selten sehe oder mir überhaupt bewusst sind (z.B. die Produktion meines Kaugummis, die Unterstützung von Familie und Freunden, ein Lächeln...).
Könnte ich nun zu all den Sachen, die mir in meiner ‚Natur-Stunde’ begegneten solche Parallelen in meinem Alltag finden? Wahrscheinlich schon, würde ich länger und ernsthafter darüber philosophieren. Wichtig ist mir im Moment einige wenige Dinge von der Natur zu lernen, zu erfahren und dadurch auch mögliche Auswirkungen auf mich persönlich zu bedenken.
In dieser Zeit meine Gedanken los zu lassen war fast unmöglich, weil mich jedes Vogelgezwitscher, jeder Ast, jedes Rauschen des Baches an etwas erinnerte. Wenn ich die Gedanken weiter verfolgt hätte, wäre ich nicht zur Ruhe gekommen. Aus diesem Grund nahm ich mir vor, dem Rauschen des Baches nachzugehen. Ich hörte, sah den Bach jedoch gar nicht. Später dachte ich daran, dass es einige Dinge in meinem Leben gibt, die ich zwar „höre“ aber nur selten sehe oder mir überhaupt bewusst sind (z.B. die Produktion meines Kaugummis, die Unterstützung von Familie und Freunden, ein Lächeln...).
Könnte ich nun zu all den Sachen, die mir in meiner ‚Natur-Stunde’ begegneten solche Parallelen in meinem Alltag finden? Wahrscheinlich schon, würde ich länger und ernsthafter darüber philosophieren. Wichtig ist mir im Moment einige wenige Dinge von der Natur zu lernen, zu erfahren und dadurch auch mögliche Auswirkungen auf mich persönlich zu bedenken.
Sonntag, 15. März 2009
Achtsames Skilager
Die Woche verbrachte ich mit 4. Klässlern im Skilager. Ich versuchte mich ab und zu an den Wochenimpuls zu erinnern und einige Sachen achtsam zu beobachten.
Sehr auffällig war das gemeinsame Essen mit 47 Kindern und 6 anderen Leitern. Die Lehrpersonen setzten im Vorhinein Essens-Regeln mit den Kindern fest, auf deren Einhaltung sie bestanden. Eine Regel war, dass die Portionen jeweils aufgegessen werden. Daran hielten sich die Kinder ohne Widerrede. Einige Male blickte ich in ein wenig gequälte Gesichter, weil zum Teil etwas gar nicht schmeckte. Auch wurde unter den Kindern und Leitern das Essen geteilt oder weitergegeben, wodurch schlussendlich die Teller immer leer zusammengestellt werden konnten.
Ein anderer Aspekt, der mir auffiel war das Benützen der Sessellifte und Gondelbahnen. Unser Lagerhaus befand sich direkt an der Piste und wir waren nur einige Schritte vom Lift entfernt so
dass mühsames Schleppen unnötig war. Für die Kinder (und auch für uns Leiter) war dies ein grosser Vorteil. Meine Frage ist nun aber, wie umweltfreundlich solche Sessellifte sind? Vor allem liefen sie anfangs der Woche mehrheitlich leer – das gute Wetter und auch die Schneesportler blieben fern. Hätten die Verantwortlichen den Betrieb eingestellt, ganz oder nur phasenweise, hätten sich viele – ich eingeschlossen – beschwert. Immerhin haben wir den vollen Preis für die Tageskarten bezahlt. Wie aber könnten die Betreiber dieses Problem lösen? Oder ist es ihnen egal, dass die Lifte halbleer laufen? Ich denke nicht...
Sehr auffällig war das gemeinsame Essen mit 47 Kindern und 6 anderen Leitern. Die Lehrpersonen setzten im Vorhinein Essens-Regeln mit den Kindern fest, auf deren Einhaltung sie bestanden. Eine Regel war, dass die Portionen jeweils aufgegessen werden. Daran hielten sich die Kinder ohne Widerrede. Einige Male blickte ich in ein wenig gequälte Gesichter, weil zum Teil etwas gar nicht schmeckte. Auch wurde unter den Kindern und Leitern das Essen geteilt oder weitergegeben, wodurch schlussendlich die Teller immer leer zusammengestellt werden konnten.
Ein anderer Aspekt, der mir auffiel war das Benützen der Sessellifte und Gondelbahnen. Unser Lagerhaus befand sich direkt an der Piste und wir waren nur einige Schritte vom Lift entfernt so
Samstag, 14. März 2009
Neue, alte Schule
Diese Woche sollte ich achtsam durch die Welt gehen, meine Augen für kleine Dinge öffnen. Ich muss sagen, dass es gar nicht so einfach war, denn im Alltagsstress läuft man einfach an schönen kleinen Dingen vorbei, auch wenn dieser Ort früher einmal ein besonderer Ort gewesen ist.
So ist es mir in letzter Zeit ergangen. Ich wohne nur eine Strasse weit von meiner alten Primarschule entfernt und fahre täglich an ihr vorbei, jedoch ganz genau hingesehen habe ich wahrscheinlich noch nie so richtig. Letzte Woche bin ich an der Schule vorbei gegangen und habe sie mir kurz genauer angesehen und habe vieles Neues aber auch Altes entdeckt. Dabei sind mir tolle Erinnerungen an meine Schulzeit in den Kopf gekommen.
Das Hauptgebäude meiner alten Schule steht noch, aber es ist ein zweites Gebäude entstanden, das auf den alten Schulhof gebaut wurde. Der neue Platz zum spielen liegt nun neben der Turnhalle, wo früher nur Rasen war. Der Rasen musste also weichen um neuen Platz zum Spielen zu geben. Auf dem zweiten Rasenplatz stehen heute Spielgeräte wie eine Rutsche und ein Klettergerüst.
Als ich nach einigen Minuten die Schule verliess und nach Hause ging, habe ich mir meine Nachbarschaft genau angesehen. Auch hier hat sich einiges verändert seit meiner Kindheit. Zwei Häuser sind abgebrannt und ein weiteres Haus wurde abgerissen. Dafür stehen nun 3 Blöcke mehr in der Nachbarschaft. Seit die Blöcke stehen, kennen wir nicht mehr alle unsere Nachbarn, weil sie zum Teil sehr schnell wechseln. Es sind nur noch 3 Häuser und ein Block, welche mich an meine Kindheit erinnern, alle anderen sind neu und die Plätze an denen wir als Kinder gespielt haben sind nicht mehr da.
Ich bin gerade mal 23 Jahre und in dieser kurzen Zeit hat sich an nur zwei Orten, welche mich an meine Kindheit erinnern sehr vieles verändert. Wie sieht es denn in der ganzen Welt aus? Die Zeit vergeht sehr viel schneller als wir annehmen und die Veränderungen, habe ich das Gefühl, sind noch schneller. Wie wird meine Nachbarschaft wohl in weiteren 20 Jahren aussehen?
Achtsam durch die Welt gehen ist gar nicht so leicht wie es sich anhört. Tut man es aber doch, entdeckt man sehr viel Neues und Schönes. Ich werde mich bemühen mir öfters Zeit zunehmen und achtsam durch meine kleine Welt zu gehen.
So ist es mir in letzter Zeit ergangen. Ich wohne nur eine Strasse weit von meiner alten Primarschule entfernt und fahre täglich an ihr vorbei, jedoch ganz genau hingesehen habe ich wahrscheinlich noch nie so richtig. Letzte Woche bin ich an der Schule vorbei gegangen und habe sie mir kurz genauer angesehen und habe vieles Neues aber auch Altes entdeckt. Dabei sind mir tolle Erinnerungen an meine Schulzeit in den Kopf gekommen.
Das Hauptgebäude meiner alten Schule steht noch, aber es ist ein zweites Gebäude entstanden, das auf den alten Schulhof gebaut wurde. Der neue Platz zum spielen liegt nun neben der Turnhalle, wo früher nur Rasen war. Der Rasen musste also weichen um neuen Platz zum Spielen zu geben. Auf dem zweiten Rasenplatz stehen heute Spielgeräte wie eine Rutsche und ein Klettergerüst.
Als ich nach einigen Minuten die Schule verliess und nach Hause ging, habe ich mir meine Nachbarschaft genau angesehen. Auch hier hat sich einiges verändert seit meiner Kindheit. Zwei Häuser sind abgebrannt und ein weiteres Haus wurde abgerissen. Dafür stehen nun 3 Blöcke mehr in der Nachbarschaft. Seit die Blöcke stehen, kennen wir nicht mehr alle unsere Nachbarn, weil sie zum Teil sehr schnell wechseln. Es sind nur noch 3 Häuser und ein Block, welche mich an meine Kindheit erinnern, alle anderen sind neu und die Plätze an denen wir als Kinder gespielt haben sind nicht mehr da.
Ich bin gerade mal 23 Jahre und in dieser kurzen Zeit hat sich an nur zwei Orten, welche mich an meine Kindheit erinnern sehr vieles verändert. Wie sieht es denn in der ganzen Welt aus? Die Zeit vergeht sehr viel schneller als wir annehmen und die Veränderungen, habe ich das Gefühl, sind noch schneller. Wie wird meine Nachbarschaft wohl in weiteren 20 Jahren aussehen?
Achtsam durch die Welt gehen ist gar nicht so leicht wie es sich anhört. Tut man es aber doch, entdeckt man sehr viel Neues und Schönes. Ich werde mich bemühen mir öfters Zeit zunehmen und achtsam durch meine kleine Welt zu gehen.
Freitag, 13. März 2009
faule Tatsachen
Ich habe meinen Zettel "achtsam sein" an meine Zimmertür geklebt. Somit habe ich bereits früh am Morgen die Notiz gelesen und einige weitere Male im Verlauf des Tages. Während der Woche war ich besonders beim Einkaufen achtsam. Ich habe bewusster auf die Produkte in den Regalen geachtet. In der Migros und im Coop gibt es eine riesige Auswahl an Bio- und Fairtrade-Produkten. Trotzdem war mein Einkaufskorb voll von M-Budget, bzw. Prix Garantie Produkten. Wieso das? Bei dem Geld was mir jeden Monat zur Verfügung steht, achte ich vor allem auf günstige Preise und darauf, dass es mir schmeckt. Jedoch habe ich Bio/Fairtrade-Produkte sehr wohl wahrgenommen und werde solche vermehrt einkaufen, wenn ich die Mittel dazu habe. Ein weiterer Punkt, auf den ich diese Woche besonders geachtet habe, ist das Autofahren. Abends gehe ich häufig zu Kolleginnen, meistens mit dem Auto. Mit dem Auto weil, ....
... ich schneller da und wieder zurück bin (mit dem Bus brauche ich doppelt so lange)
... die Busverbindungen nicht so gut sind
... ich unabhängiger bin
... es bequemer ist (im Winter vor allem auch wärmer)
Diese Woche war ich jedoch häufiger mit dem Bus unterwegs. Und das, weil ich darauf achten wollte nicht mehr so viel mit dem Auto unterwegs zu sein und weil mir diese Woche selten ein Auto zur Verfügung stand (da ich kein eigenes habe).
Ich habe festgestellt, dass der Bus zwar doppelt so lange bracht für die gleiche Strecke und man Wartezeiten auf sich nehmen muss, aber man kann die Zeit zum Beispiel für Lektüre nutzen. Würde man in einer Stadt wohnen, würden die Wartezeiten evtl. wegfallen, da der ÖV besser ausgebaut ist. Aber bei uns ist ein Auto doch noch praktischer und bequemer und dadurch die Busse wenig verlockend.
Donnerstag, 12. März 2009
Sich über kleine Dinge freuen
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich diese Woche wirklich achtsam durch mein Leben ging. Zettel hin oder her, es gelang mir nicht jeden Tag darauf zu achten. Wenn ich aber zurückdenke, fallen mir ein paar kleine Erlebnisse ein.
An irgendeinem Tag in dieser Woche (tja, soviel zu Achtsamkeit!) hatte es geregnet. Als ich dann am Morgen aus dem Haus ging, lief ich mit dem Blick auf dem Boden zu meinem Auto. Da fielen mir die Regenwürmer auf, die da herumkrochen. Obwohl ich mit Regenwürmern nichts anfangen kann, freute ich mich sie zu sehen. Ich dachte, wenn diese schon wieder da sind, dann kann der Frühling auch nicht weit sein.
An einem anderen Tag, als ich mit einer Mitstudentin unterwegs war, hörte ich ein komisches Pfeifen. Da ich es nicht genau erkannt hatte, dachte ich an ein elektronisches Piepen. Als ich dann näher hinhörte, wurde es klarer: Vögelgezwitscher. Ich musste über mich selbst lachen und dann wurde mir bewusst, dass es das erste Mal in diesem Jahr war, dass ich Vögel zwitschern hörte.
Heute Morgen als ich aufgestanden bin, ging ich sofort zum Fenster, um zu schauen, ob es schneite. Ich war mit Autofahren an der Reihe und rechnete gemäss Wetterbericht mit Schnee. Und da war er: Anstatt Schnee zu sehen, blickte ich auf Bergspitzen, auf denen bereits die Sonne strahlte und sie rötlich färbte. Wie all zu oft, hatte ich kaum Zeit, um diesen Anblick zu geniessen. Wäre ich früher aufgestanden, hätte ich ein wenig zuschauen können, wie die Sonne immer mehr von den Bergen erhellte. Da fiel mir auf, dass ich ständig alles auf den letzten Drücker mache. So ist es auch kein Wunder, dass ich kaum Zeit finde, einfach mal stehen zu bleiben und mich an kleinen Dingen zu erfreuen bzw. diese überhaupt zu entdecken. Es liegt wohl auf der Hand, dass ich achtsamer werden muss, für das, was um mich ist.
An irgendeinem Tag in dieser Woche (tja, soviel zu Achtsamkeit!) hatte es geregnet. Als ich dann am Morgen aus dem Haus ging, lief ich mit dem Blick auf dem Boden zu meinem Auto. Da fielen mir die Regenwürmer auf, die da herumkrochen. Obwohl ich mit Regenwürmern nichts anfangen kann, freute ich mich sie zu sehen. Ich dachte, wenn diese schon wieder da sind, dann kann der Frühling auch nicht weit sein.
An einem anderen Tag, als ich mit einer Mitstudentin unterwegs war, hörte ich ein komisches Pfeifen. Da ich es nicht genau erkannt hatte, dachte ich an ein elektronisches Piepen. Als ich dann näher hinhörte, wurde es klarer: Vögelgezwitscher. Ich musste über mich selbst lachen und dann wurde mir bewusst, dass es das erste Mal in diesem Jahr war, dass ich Vögel zwitschern hörte.
Heute Morgen als ich aufgestanden bin, ging ich sofort zum Fenster, um zu schauen, ob es schneite. Ich war mit Autofahren an der Reihe und rechnete gemäss Wetterbericht mit Schnee. Und da war er: Anstatt Schnee zu sehen, blickte ich auf Bergspitzen, auf denen bereits die Sonne strahlte und sie rötlich färbte. Wie all zu oft, hatte ich kaum Zeit, um diesen Anblick zu geniessen. Wäre ich früher aufgestanden, hätte ich ein wenig zuschauen können, wie die Sonne immer mehr von den Bergen erhellte. Da fiel mir auf, dass ich ständig alles auf den letzten Drücker mache. So ist es auch kein Wunder, dass ich kaum Zeit finde, einfach mal stehen zu bleiben und mich an kleinen Dingen zu erfreuen bzw. diese überhaupt zu entdecken. Es liegt wohl auf der Hand, dass ich achtsamer werden muss, für das, was um mich ist. Die Berufsschüler/innen von Heute
Ich wohne in der nähe einer Berufsschule. Jeden Mittag gehen die Schüler/innen an unserem Haus vorbei, da die Strasse direkt ins Zentrum führt. Viele der Schüler/innen gehen dort im Coop oder Migros essen, weil das Essen deutlich billiger ist, als bei ihnen in der Mensa. Deshalb hatte ich mir vorgenommen die Schüler/innen einen Mittag lang achtsam zu beobachten. Dabei sind mir vor allem zwei Sachen deutlich aufgefallen. Als erstes wurde mir Bewusst wie viele Schüler/innen gar nicht zu Fuss gehen, sonder stattdessen das Auto nehmen um ins Dorf zu fahren. Dabei währen es nur zehn Minuten Gehweg um ins Dorf zu gelangen. Auch wenn man nur mit den Ohren lauscht, merkt man, was für ein riesiger Verkehr zur Mittagszeit in unseren kleinen Strasse herrscht. Dabei wäre es ja keine grosse Sache, das Auto einfach stehen zu lassen, und an einem einzigen Tag diesen kurzen Weg zu Fuss zurück zu legen. Somit wurde mir klar wie bequem die Leute von Heute sind und dabei gar keine Rücksicht auf ihre Umwelt nehmen.
Als die Menschen dann nach der Mittagszeit wieder zurückkehrten ist mir nochmals etwas aufgefallen. Viele von den Schüler/innen hielten in der Hand noch Säcke oder sonstigen Abfall wie Tetra Päcke in der Hand. Doch nicht sehr lange. Ich konnte bei vielen beobachten wie sie ihren Abfall einfach auf den Boden weggeworfen haben. Einige haben sogar aus dem fahrenden Auto, ihren Abfall einfach aus dem Fenster geworfen. Dabei hat es auf dem Hof vor ihrer Schule, überall genügend Abfallkübel verteilt. Es ist erschreckend für mich gewesen, zu sehen, wie rücksichtslos diese Menschen mit ihrer Umwelt umgehen.
Wenn die Menschen mehr Sorge zur Umwelt tragen würden, dann würden sie ihren Abfall noch 50 Meter weiter tragen, um ihn dann auch auf die umweltfreundlichere Art zu entsorgen. Vor allem wäre es keiner grosser Umstand für diese Leute.
Als die Menschen dann nach der Mittagszeit wieder zurückkehrten ist mir nochmals etwas aufgefallen. Viele von den Schüler/innen hielten in der Hand noch Säcke oder sonstigen Abfall wie Tetra Päcke in der Hand. Doch nicht sehr lange. Ich konnte bei vielen beobachten wie sie ihren Abfall einfach auf den Boden weggeworfen haben. Einige haben sogar aus dem fahrenden Auto, ihren Abfall einfach aus dem Fenster geworfen. Dabei hat es auf dem Hof vor ihrer Schule, überall genügend Abfallkübel verteilt. Es ist erschreckend für mich gewesen, zu sehen, wie rücksichtslos diese Menschen mit ihrer Umwelt umgehen.
Wenn die Menschen mehr Sorge zur Umwelt tragen würden, dann würden sie ihren Abfall noch 50 Meter weiter tragen, um ihn dann auch auf die umweltfreundlichere Art zu entsorgen. Vor allem wäre es keiner grosser Umstand für diese Leute.
Eine etwas andere Zugfahrt
Fast jeden Morgen, wenn ich in den Zug einsteige, ist meine Suche nach einem freien Platz aussichtslos. Diese Woche ist mir aber das erste Mal bewusst geworden, dass dieser Aspekt im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit steht.
Viele Menschen benutzen offensichtlich öffentliche Verkehrsmittel, so viele, dass nicht einmal mehr für alle ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Unweigerlich kam mir dann der Gedanke, wie viele Leute denn wohl zur selben Zeit mit ihrem Auto unterwegs sind?
Ich blickte aus dem kleinen Fenster der Zugtür – ich stand gezwungenermassen ausserhalb des Zugabteils – und erblickte die Autobahn, auf der viele Autos unterwegs zu einem für mich unbekannten Ziel unterwegs waren.
Plötzlich lag ich wieder in meinem Bett, der Wecker hatte noch nicht geklingelt, aber ich hörte durch das geschlossene Dachfenster Autos vorbeifahren, jede Minute mehr, je näher das Tageslicht rückte. Also waren genauso viele Menschen mit dem Auto unterwegs wie auch hier im Zug sassen, sogar noch mehr. Ich fragte mich, was wohl geschehen würde, wenn alle diese Autofahrer eines Tages auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen würden. Würden die Fahrpläne ausgebaut? Würden mehr Wagen an den Zug angehängt? Gäbe es dann für alle einen Sitzplatz?
Ich denke aber, dass es so weit nie kommen wird, da es immer Menschen gibt, die das Auto benutzen werden, sei es nun angemessen oder nicht.
Viele Menschen benutzen offensichtlich öffentliche Verkehrsmittel, so viele, dass nicht einmal mehr für alle ein Sitzplatz zur Verfügung steht. Unweigerlich kam mir dann der Gedanke, wie viele Leute denn wohl zur selben Zeit mit ihrem Auto unterwegs sind?
Ich blickte aus dem kleinen Fenster der Zugtür – ich stand gezwungenermassen ausserhalb des Zugabteils – und erblickte die Autobahn, auf der viele Autos unterwegs zu einem für mich unbekannten Ziel unterwegs waren.
Plötzlich lag ich wieder in meinem Bett, der Wecker hatte noch nicht geklingelt, aber ich hörte durch das geschlossene Dachfenster Autos vorbeifahren, jede Minute mehr, je näher das Tageslicht rückte. Also waren genauso viele Menschen mit dem Auto unterwegs wie auch hier im Zug sassen, sogar noch mehr. Ich fragte mich, was wohl geschehen würde, wenn alle diese Autofahrer eines Tages auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen würden. Würden die Fahrpläne ausgebaut? Würden mehr Wagen an den Zug angehängt? Gäbe es dann für alle einen Sitzplatz?
Ich denke aber, dass es so weit nie kommen wird, da es immer Menschen gibt, die das Auto benutzen werden, sei es nun angemessen oder nicht.
Freitag, 6. März 2009
Muh macht die Kuh
Für mich ist ein guter Tag nur dann ein guter Tag, wenn ich in den frühen Morgenstunden (bevors ab in die PH geht) eine OVI geniessen kann. Dazu braucht es natürlich Milch und OVI. Auf die Milch werde ich nun genauer eingehen.
Früher holten wir die Milch immer direkt bei einem bekannten Bauer in unserem Dorf. Der Weg der Milch war somit nicht sehr lang. Von der Kuh durch die Melkmaschine in den riesigen Milchtank. Von dort in unser "Milchkübeli" und dann in unsere Tassen. Für unser Milchkübeli (4l) zahlten wir 4.-, also pro Liter 1.-. Wir holten die Milch meist zu Fuss, darum war diese Art von Milcheinkauf für die Umwelt keine Belastung von uns aus. Für die Methanaussonderungen der Kühe konnten wir ja nichts... Zudem war dieses Geschäft für uns und den Bauern rentabel.
Seit wir umgezogen sind, ist diese Art von "Milchanschaffung" nicht mehr möglich. Darum kaufen wir unsere Milch nun in der MIGROS oder im Coop.
Weil wir zu Hause zu sechst sind, brauchen wir mind. 1l Milch pro Tag, wenn nicht sogar 2l. Darum kauft meine Mutter meistens die 2l-Packungen M-Budget Milch. Auf K-tipp.ch fand ich einen Artikel über die Billigmarke M-Budget. Es wurde ein Vergleich zwischen der Billigmarke und anderen Maken der MIGROS durchgeführt. "Die Tester fanden zwar geringfügige Abweichungen, doch bei Lebensmittelproben liegen diese in der Toleranzgrenze.". D.h. M-Budget-Produkte und andere sind identisch. Dies streitet der MIGROS-Pressesprecher ab, "die einzige Ausnahme, die der Migros-Mann einräumt, ist die Milch. 'Es gibt halt keine M-Budget-Kuh'". Fazit: Wir trinken keine schlechtere Milch zu Hause, wir kaufen sie einfach billiger. Ist das fair den Bauern gegenüber? Eigentlich nicht. Aber verständlich wenn man an den Milchkonsum und ans Portemonnaie denkt. Wichtig ist doch, dass die Milch aus der Schweiz kommt!? Und das tut sie. Dass heisst schon mal, dass sie keinen all zu langen Weg hinter sich hat, bevor sie in unseren Tassen landet. Über den konkreten Weg der Milch habe ich nichts gefunden. Aber so stell ich mir den vor:
Kuh wird gemelkt, Milch in Kannen oder riesem Fass gelagert. Die Milch wird dann von einem gekühlten Milch-Lastwagen (der immer zu schnell fährt im FL) abgeholt und in eine Abfüll-"Fabrik" gebracht. Dort wird die Milch in Tetra-Päcke abgefüllt und dann kommt sie wieder mit einem Lastwagen in die MIGROS-Läden. Dort werden sie in Regale gestellt und von Konsumenten (z.B. meine Mama) gekauft.
Also wandert die Milch durch die Finger von Bauern, Milch-Chauffeuren, Fabrikarbeitern, Chaffeuren, MIGROS-Angestellten, Verkäufern und landet dann bei uns zu Hause. Dort wird sie eines Morgens von mir mit einigen Löffeln OVI getrunken, bevor ich mich topmotiviert auf den Weg nach Rorschach mache. Mit OVI kann mans länger aber nicht besser....
Früher holten wir die Milch immer direkt bei einem bekannten Bauer in unserem Dorf. Der Weg der Milch war somit nicht sehr lang. Von der Kuh durch die Melkmaschine in den riesigen Milchtank. Von dort in unser "Milchkübeli" und dann in unsere Tassen. Für unser Milchkübeli (4l) zahlten wir 4.-, also pro Liter 1.-. Wir holten die Milch meist zu Fuss, darum war diese Art von Milcheinkauf für die Umwelt keine Belastung von uns aus. Für die Methanaussonderungen der Kühe konnten wir ja nichts... Zudem war dieses Geschäft für uns und den Bauern rentabel.
Seit wir umgezogen sind, ist diese Art von "Milchanschaffung" nicht mehr möglich. Darum kaufen wir unsere Milch nun in der MIGROS oder im Coop.
Weil wir zu Hause zu sechst sind, brauchen wir mind. 1l Milch pro Tag, wenn nicht sogar 2l. Darum kauft meine Mutter meistens die 2l-Packungen M-Budget Milch. Auf K-tipp.ch fand ich einen Artikel über die Billigmarke M-Budget. Es wurde ein Vergleich zwischen der Billigmarke und anderen Maken der MIGROS durchgeführt. "Die Tester fanden zwar geringfügige Abweichungen, doch bei Lebensmittelproben liegen diese in der Toleranzgrenze.". D.h. M-Budget-Produkte und andere sind identisch. Dies streitet der MIGROS-Pressesprecher ab, "die einzige Ausnahme, die der Migros-Mann einräumt, ist die Milch. 'Es gibt halt keine M-Budget-Kuh'". Fazit: Wir trinken keine schlechtere Milch zu Hause, wir kaufen sie einfach billiger. Ist das fair den Bauern gegenüber? Eigentlich nicht. Aber verständlich wenn man an den Milchkonsum und ans Portemonnaie denkt. Wichtig ist doch, dass die Milch aus der Schweiz kommt!? Und das tut sie. Dass heisst schon mal, dass sie keinen all zu langen Weg hinter sich hat, bevor sie in unseren Tassen landet. Über den konkreten Weg der Milch habe ich nichts gefunden. Aber so stell ich mir den vor:
Kuh wird gemelkt, Milch in Kannen oder riesem Fass gelagert. Die Milch wird dann von einem gekühlten Milch-Lastwagen (der immer zu schnell fährt im FL) abgeholt und in eine Abfüll-"Fabrik" gebracht. Dort wird die Milch in Tetra-Päcke abgefüllt und dann kommt sie wieder mit einem Lastwagen in die MIGROS-Läden. Dort werden sie in Regale gestellt und von Konsumenten (z.B. meine Mama) gekauft.
Also wandert die Milch durch die Finger von Bauern, Milch-Chauffeuren, Fabrikarbeitern, Chaffeuren, MIGROS-Angestellten, Verkäufern und landet dann bei uns zu Hause. Dort wird sie eines Morgens von mir mit einigen Löffeln OVI getrunken, bevor ich mich topmotiviert auf den Weg nach Rorschach mache. Mit OVI kann mans länger aber nicht besser....
Donnerstag, 5. März 2009
Ein Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen…
… oder fast, wenn man bedenkt, was alles dahintersteckt, damit Kaffee in meine Tasse kommt.
Damit es überhaupt Kaffeekirschen gibt, muss ein Kaffeebauer diese erst pflanzen. Nach 4 bis 5 Monate werden die nun 30 bis 40 cm grossen Pflanzen in die Plantage verpflanzt. Die Kaffeekirschen werden von Hand gepflückt. Für 500g Bohnen muss ein Kaffeebauer 2,5 kg Kaffeekirschen pflücken. Er muss beim Pflücken aufpassen, dass er die beschädigten und unreifen Früchte aussortiert. Nach dem Pflücken werden die Kaffeekirschen gereinigt. Der Kaffeebauer lässt sie im Wasser aufquellen, so dass sich die Bohnen von der Kirsche trennen. Danach werden die Bohnen durch Gärung veredelt und dann wieder gewaschen. Nun stellt der Kaffeebauer die Bohnen für 4 Tage zum Trocknen unter die Sonne. Er muss sie dabei immer wieder wenden. Die trockenen Bohnen werden dann von Hand verlesen und in Säcke zu 60 bis 70 kg abgepackt. Die Säcke werden dann mit den Schiffen nach Europa transportiert. In Europa angelangt wird der Kaffee nochmals veredelt. Danach wird der Kaffee gemischt und in Maschinen geröstet. Nach dem Rösten wird der Kaffee verpackt und zu den Lebensmittelgeschäften transportiert.
Es haben einige Menschen dazu beigetragen, dass ich jeden Tag meinen Kaffee trinken kann: der Kaffeebauer, die Exporteure und die Schiffsleute, der Lastwagenfahrer, der die Bohnen in die Fabriken fährt, die Verantwortlichen für die Maschinenbedienung und den Röstvorgang, die Verpackungsspezialisten, die Verladungsmitarbeiter und dann die Angestellten im Lebensmittelladen, die den Kaffee ins Regal stellen. Dank der Arbeit dieser Menschen ist es mir überhaupt erst möglich Kaffee zu trinken. Sicher, ich bezahle für den Kaffee den ich kaufe, trotzdem erhalten in vielen Fällen, diejenigen die am härtesten Arbeiten müssen, nur einen winzigen Teil davon. Im schlimmsten Falle unterstütze ich mit dem Kauf des Kaffees sogar diesen unfairen Handel und zu allem Übel vielleicht auch noch die Kinderarbeit (gemäss Unicef arbeiten viele Kinder zwischen 10 und 13 Jahren auf Kaffeeplantagen). Die Arbeit auf einer Kaffeeplantage ist nicht leicht. Viele Bauern können durch den gesunkenen Rohkaffeepreis ihre Produktionskosten nicht senken und leiden an Unterernährung. Wie sollen sie da noch die Kraft haben überhaupt arbeiten und ihre Familie ernähren zu können?
Ich denke, dass man jetzt nicht ganz auf Kaffee, Schokolade oder Jeans verzichten muss. Schon aus dem Grund, dass dann die Bauern, wenn die Nachfrage sinkt noch weniger verdienen würden. Ebenfalls würde der Rohkaffeepreis noch weiter sinken, weil es zu viel Kaffee auf dem Markt hätte. Wichtiger ist es, dass man bewusster konsumiert bzw. einkauft, in dem man Fairtradeprodukte bevorzugt und im Falle der Jeans auf Biobaumwolle achtet.
Damit es überhaupt Kaffeekirschen gibt, muss ein Kaffeebauer diese erst pflanzen. Nach 4 bis 5 Monate werden die nun 30 bis 40 cm grossen Pflanzen in die Plantage verpflanzt. Die Kaffeekirschen werden von Hand gepflückt. Für 500g Bohnen muss ein Kaffeebauer 2,5 kg Kaffeekirschen pflücken. Er muss beim Pflücken aufpassen, dass er die beschädigten und unreifen Früchte aussortiert. Nach dem Pflücken werden die Kaffeekirschen gereinigt. Der Kaffeebauer lässt sie im Wasser aufquellen, so dass sich die Bohnen von der Kirsche trennen. Danach werden die Bohnen durch Gärung veredelt und dann wieder gewaschen. Nun stellt der Kaffeebauer die Bohnen für 4 Tage zum Trocknen unter die Sonne. Er muss sie dabei immer wieder wenden. Die trockenen Bohnen werden dann von Hand verlesen und in Säcke zu 60 bis 70 kg abgepackt. Die Säcke werden dann mit den Schiffen nach Europa transportiert. In Europa angelangt wird der Kaffee nochmals veredelt. Danach wird der Kaffee gemischt und in Maschinen geröstet. Nach dem Rösten wird der Kaffee verpackt und zu den Lebensmittelgeschäften transportiert.
Es haben einige Menschen dazu beigetragen, dass ich jeden Tag meinen Kaffee trinken kann: der Kaffeebauer, die Exporteure und die Schiffsleute, der Lastwagenfahrer, der die Bohnen in die Fabriken fährt, die Verantwortlichen für die Maschinenbedienung und den Röstvorgang, die Verpackungsspezialisten, die Verladungsmitarbeiter und dann die Angestellten im Lebensmittelladen, die den Kaffee ins Regal stellen. Dank der Arbeit dieser Menschen ist es mir überhaupt erst möglich Kaffee zu trinken. Sicher, ich bezahle für den Kaffee den ich kaufe, trotzdem erhalten in vielen Fällen, diejenigen die am härtesten Arbeiten müssen, nur einen winzigen Teil davon. Im schlimmsten Falle unterstütze ich mit dem Kauf des Kaffees sogar diesen unfairen Handel und zu allem Übel vielleicht auch noch die Kinderarbeit (gemäss Unicef arbeiten viele Kinder zwischen 10 und 13 Jahren auf Kaffeeplantagen). Die Arbeit auf einer Kaffeeplantage ist nicht leicht. Viele Bauern können durch den gesunkenen Rohkaffeepreis ihre Produktionskosten nicht senken und leiden an Unterernährung. Wie sollen sie da noch die Kraft haben überhaupt arbeiten und ihre Familie ernähren zu können?
Ich denke, dass man jetzt nicht ganz auf Kaffee, Schokolade oder Jeans verzichten muss. Schon aus dem Grund, dass dann die Bauern, wenn die Nachfrage sinkt noch weniger verdienen würden. Ebenfalls würde der Rohkaffeepreis noch weiter sinken, weil es zu viel Kaffee auf dem Markt hätte. Wichtiger ist es, dass man bewusster konsumiert bzw. einkauft, in dem man Fairtradeprodukte bevorzugt und im Falle der Jeans auf Biobaumwolle achtet.
Ein Handgriff ins Kühlregal
Jeden Morgen früh, wenn ich im Zug auf dem Weg zur Schule sitze, nehme ich als erstes meinen Energy Milk als mein Frühstuck zu mir. Natürlich nicht irgendeinen sondern mein Lieblingsgeschmack Schokolade. Und wie gelange ich zu meinem Drink? Ganz einfach, ich öffne die Kühlschranktür am Morgen früh und schnappe mir einen.
Dabei habe ich mir noch gar nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt alles braucht, damit der Drink am Schluss so in meinem Kühlschrank steht.
Der Energy Milk besteht hauptsächlich aus frischer Schweizer Milch. Aber wie kommt die Milch überhaupt zu Emmi?
Der Bauer gibt seine Milch zur Verarbeitung an Grosskonzerne ab. Um Milch zu produzieren braucht der Bauer Kühe, welche die Milch erzeugen. Der Bauer muss die Kühe natürlich auch noch regelmässig melken.
Die Milch wird vom Bauern zum Emmi Konzern, dem grössten Schweizer Milchverarbeiter, transportiert, von einem Milchtransporter von einem anderen Unternehmen.
Die Milch wird dann in Emmen im Emmi Konzern weiter verarbeitet zu Käse, Joghurt und eben auch zu den verschiedenen Energy Milks. Ist mein Energy Milk fertig produziert, kommt er in die Verarbeitung, wird dort verpackt und wird dann verteilt. Ist die Herstellung zu Ende, werden die Energy Milks an die Grossverteilen ausgeteilt und diese verkaufen den Drink dann im Laden.
Nun kann ich gemütlich in die Migros oder in den Coop gehen, mir einen Energy Milk mit meinem Lieblingsgeschmack aus dem Regal schnappen, gehe an die Kasse und bezahle dort den Drink. Die Verkäuferin öffnet die Kasse, gibt mir das Retourgeld und den Kassenzettel.
Es ist doch erstaunlich was es alles braucht, damit ich mit einem Handgriff meinen Drink aus dem Regal nehmen kann.
Bei meiner Recherche über die Herstellung von Energy Milks habe ich über den Emmi Konzern erfahren, dass er für die Produktion am Standort Emmen 32'000 Tonnen Dampf pro Jahr braucht. Diese Menge wurde bisher mit Heizöl erzeugt. Um den massiven Co2 Ausstoss zu reduzieren und um Kosten zu sparen, hat sich Emmi entschieden, rund 70% des Dampfes künftig mit erneuerbarer Energie zu produzieren.
Schön zu sehen, dass die Firma welches mein tägliches Frühstück herstellt, zusätzlich auch noch auf die Umwelt achtet und zur Nachhaltigkeit beiträgt.
Dabei habe ich mir noch gar nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt alles braucht, damit der Drink am Schluss so in meinem Kühlschrank steht.
Der Energy Milk besteht hauptsächlich aus frischer Schweizer Milch. Aber wie kommt die Milch überhaupt zu Emmi?
Der Bauer gibt seine Milch zur Verarbeitung an Grosskonzerne ab. Um Milch zu produzieren braucht der Bauer Kühe, welche die Milch erzeugen. Der Bauer muss die Kühe natürlich auch noch regelmässig melken.
Die Milch wird vom Bauern zum Emmi Konzern, dem grössten Schweizer Milchverarbeiter, transportiert, von einem Milchtransporter von einem anderen Unternehmen.
Die Milch wird dann in Emmen im Emmi Konzern weiter verarbeitet zu Käse, Joghurt und eben auch zu den verschiedenen Energy Milks. Ist mein Energy Milk fertig produziert, kommt er in die Verarbeitung, wird dort verpackt und wird dann verteilt. Ist die Herstellung zu Ende, werden die Energy Milks an die Grossverteilen ausgeteilt und diese verkaufen den Drink dann im Laden.
Nun kann ich gemütlich in die Migros oder in den Coop gehen, mir einen Energy Milk mit meinem Lieblingsgeschmack aus dem Regal schnappen, gehe an die Kasse und bezahle dort den Drink. Die Verkäuferin öffnet die Kasse, gibt mir das Retourgeld und den Kassenzettel.
Es ist doch erstaunlich was es alles braucht, damit ich mit einem Handgriff meinen Drink aus dem Regal nehmen kann.
Bei meiner Recherche über die Herstellung von Energy Milks habe ich über den Emmi Konzern erfahren, dass er für die Produktion am Standort Emmen 32'000 Tonnen Dampf pro Jahr braucht. Diese Menge wurde bisher mit Heizöl erzeugt. Um den massiven Co2 Ausstoss zu reduzieren und um Kosten zu sparen, hat sich Emmi entschieden, rund 70% des Dampfes künftig mit erneuerbarer Energie zu produzieren.
Schön zu sehen, dass die Firma welches mein tägliches Frühstück herstellt, zusätzlich auch noch auf die Umwelt achtet und zur Nachhaltigkeit beiträgt.
Mittwoch, 4. März 2009
Erlebnisse einer Hose
Ein für mich wichtiges Konsumgut ist die Jeans. Jeden Morgen ziehe ich mir eine Hose an, und wenn man in meinen Kleiderschrank schaut findet man vorwiegend Jeanshosen darin. Ich habe mir jedoch noch nie überlegt, wie sie hergestellt worden sind und was für eine (lange?) Reise sie gemacht haben, bis sie im Geschäft angekommen sind, in dem ich sie gekauft habe. Ich habe also ein bisschen im Internet recherchiert. Natürlich haben nicht alle Jeans denselben Weg hinter sich, bis sie beim Käufer im Schrank landen, ich denke aber, dass er sich doch schon im Grossen und Ganzen ähnlich ist.
Zuerst wächst die Baumwolle auf einem grossen Feld, wo sie geerntet werden muss. Dies kann von Hand oder mit einer Maschine geschehen. Weiter geht es in eine Spinnerei, wo sie zu Garn gesponnen wird. Dieses Garn wird zu Jeansstoff gewoben. Die Indigofarbe, die zum Färben der Jeans benutzt wird, wird an einem anderen Ort hergestellt, so muss sich der gewobene Stoff und die Farbe irgendwo treffen, wo sie miteinander verarbeitet werden können. Nach einer anschliessenden Veredelung (d.h. der Jeansstoff wird weich und knitterarm gemacht) wird die Jeans zusammengenäht. Die verschiedenen Materialien, die es dazu braucht, kommen aus den unterschiedlichsten Ländern. Zum Abschluss wird die Jeans gewaschen, und zwar mit einem Bimsstein, der ihr den sogenannten „Stone-washed-Effekt“ verleiht. Die Jeans werden dann in verschiedene Firmen verschickt, wo sie ein Label aufgenäht bekommt. Endlich wird sie in einem Modegeschäft in ein Regal gehängt, wo ein kaufwilliger Kunde sie dann erwerben kann.
Jeder Schritt der Jeansherstellung geschieht an einem anderen Ort, in einem anderen Land. Dass eine Hose eine halbe Weltreise macht, bevor ich sie kaufen kann, war mir ganz und gar nicht bewusst. So viele Menschen hatten die Jeans in der Hand und haben an ihr gearbeitet und viel Zeit dafür investiert. Ich gehe ins Geschäft, nehme sie, probiere sie vielleicht kurz an, bezahle und lege sie in meinen Schrank. Das benötigt nur wenige Minuten, und kein Gedanke erinnert mich daran, was die Jeans schon alles erlebt hat. Es war für mich sehr eindrücklich, diese Reise mitzuerleben. Wenn ich das nächste Mal eine Jeans kaufe, werde ich mich vielleicht fragen, was diese wohl schon alles erlebt hat?!
Zuerst wächst die Baumwolle auf einem grossen Feld, wo sie geerntet werden muss. Dies kann von Hand oder mit einer Maschine geschehen. Weiter geht es in eine Spinnerei, wo sie zu Garn gesponnen wird. Dieses Garn wird zu Jeansstoff gewoben. Die Indigofarbe, die zum Färben der Jeans benutzt wird, wird an einem anderen Ort hergestellt, so muss sich der gewobene Stoff und die Farbe irgendwo treffen, wo sie miteinander verarbeitet werden können. Nach einer anschliessenden Veredelung (d.h. der Jeansstoff wird weich und knitterarm gemacht) wird die Jeans zusammengenäht. Die verschiedenen Materialien, die es dazu braucht, kommen aus den unterschiedlichsten Ländern. Zum Abschluss wird die Jeans gewaschen, und zwar mit einem Bimsstein, der ihr den sogenannten „Stone-washed-Effekt“ verleiht. Die Jeans werden dann in verschiedene Firmen verschickt, wo sie ein Label aufgenäht bekommt. Endlich wird sie in einem Modegeschäft in ein Regal gehängt, wo ein kaufwilliger Kunde sie dann erwerben kann.
Jeder Schritt der Jeansherstellung geschieht an einem anderen Ort, in einem anderen Land. Dass eine Hose eine halbe Weltreise macht, bevor ich sie kaufen kann, war mir ganz und gar nicht bewusst. So viele Menschen hatten die Jeans in der Hand und haben an ihr gearbeitet und viel Zeit dafür investiert. Ich gehe ins Geschäft, nehme sie, probiere sie vielleicht kurz an, bezahle und lege sie in meinen Schrank. Das benötigt nur wenige Minuten, und kein Gedanke erinnert mich daran, was die Jeans schon alles erlebt hat. Es war für mich sehr eindrücklich, diese Reise mitzuerleben. Wenn ich das nächste Mal eine Jeans kaufe, werde ich mich vielleicht fragen, was diese wohl schon alles erlebt hat?!
Liebe Studierende, ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer Blogdiskussion beteiligen. Ihre bisherigen Einträge lesen sich spannend. Ich möchte den einen oder anderen Aspekt, den Sie beschrieben haben, herausgreifen:
Sie haben in Ihren Posts verschiedene Aspekte angesprochen, welche ganz konkreten Möglichkeiten wir haben, einen Beitrag an unser Klima zu leisten und festgestellt, dass schon kleine Schritte und Massnahmen einen Nutzen bringen können. Auch mir ging es so beim Ausfüllen der Tests. Schauen Sie doch nochmals in die klima-commitment-Homepage rein, da finden Sie weitere zahlreiche und einfach realisierbare Tipps.
Eine Möglichkeit, sehr viel Energie zu sparen ist der Hausbau: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
Ich habe in den letzten Tagen einige Berichte gelesen und gesehen über die bevorstehende Eröffnung des Autosalons in Genf. Es scheint, dass im Zusammenhang mit der Autoindustriekrise sich auch ein Umdenken bezüglich neuer Produkte der Hersteller vollzogen hat. Ökologische Fahrzeuge sind nicht mehr Spezialprodukte für einige wenige, sondern eine gute und zahlbare Alternative im Angebot der Hersteller. Wenn wir die Zahlen des CO2-Ausstosses von Fahrzeugen kennen, dann muss es eine Pflicht werden, sich verstärkt um energiesparende Fahrzeuge zu bemühen. Dennoch, auch der Autosalon in Genf präsentiert auch dieses Jahr zahlreiche ‚Dreckschleudern’, die sog. SUVs. Auch dieses Fahrzeuge sind weiterhin beliebt.
Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner
Sie haben in Ihren Posts verschiedene Aspekte angesprochen, welche ganz konkreten Möglichkeiten wir haben, einen Beitrag an unser Klima zu leisten und festgestellt, dass schon kleine Schritte und Massnahmen einen Nutzen bringen können. Auch mir ging es so beim Ausfüllen der Tests. Schauen Sie doch nochmals in die klima-commitment-Homepage rein, da finden Sie weitere zahlreiche und einfach realisierbare Tipps.
Eine Möglichkeit, sehr viel Energie zu sparen ist der Hausbau: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
Ich habe in den letzten Tagen einige Berichte gelesen und gesehen über die bevorstehende Eröffnung des Autosalons in Genf. Es scheint, dass im Zusammenhang mit der Autoindustriekrise sich auch ein Umdenken bezüglich neuer Produkte der Hersteller vollzogen hat. Ökologische Fahrzeuge sind nicht mehr Spezialprodukte für einige wenige, sondern eine gute und zahlbare Alternative im Angebot der Hersteller. Wenn wir die Zahlen des CO2-Ausstosses von Fahrzeugen kennen, dann muss es eine Pflicht werden, sich verstärkt um energiesparende Fahrzeuge zu bemühen. Dennoch, auch der Autosalon in Genf präsentiert auch dieses Jahr zahlreiche ‚Dreckschleudern’, die sog. SUVs. Auch dieses Fahrzeuge sind weiterhin beliebt.
Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner
Dienstag, 3. März 2009
Von der Orange zum Frühstückssaft
Für mich gehört frisch gepresster oder Orangensaft aus dem Tetra-Pack zu einem guten Frühstück, auch wenn ich fast nie etwas zum Frühstück esse. Aber wenn ich mal Zeit habe, darf der O-Saft nicht fehlen!
Zu Beginn hängt die Orange an einem grossen Baum auf einer Orangenplantage und reift vor sich hin. Wenn sie reif ist, wird sie von Arbeitern gepflückt und in grossen Kisten in ein Lager gebracht, bis sie von einem Lastwagenfahrer abgeholt werden.
Die Orangen werden in eine Entsaftungsfabrik gebracht, wo sie zuerst maschinell gewaschen und nach ihrer Grösse sortiert werden. Anschliessend kommen die Orangen in eine Presse, wo sie ausgequetscht werden. Dies wird meist alles von einer Maschine erledigt und nur noch von wenigen Arbeitern überwacht.
Da viele O-Säfte nicht frisch gepresst werden, wird aus dem süssen Saft und dem Fruchtfleisch ein Konzentrat hergestellt, das später mit Wasser verdünnt wird.
Dieses Konzentrat wird dann von weiteren Arbeitern in einen Kühlraum gebracht, wo es gefriert. Gefroren, bringen die Arbeiter das Konzentrat weiter in einen Laster, welcher die gefrorene Fracht zum Flughafen oder zum Schiffshafen. Hier wird die Fracht verladen und in viele Länder gefahren.
Im Land angekommen, wird ausgeladen und damit wieder eine Lastwagen durch neue Arbeiter beladen. Der Lastwagen bringt die ehemaligen Orangen in eine Abfüllfabrik. Hier wird das Orangensaftkonzentrat mit Wasser und anderen Zutaten maschinell gemischt. Der Orangensaft wird nun in die verschiedensten Packungen, sei es Glas, ein Tetrapack oder in Pet-Flaschen abgefüllt. Der abgefüllte O-Saft wird verpackt und zu den einzelnen Verkaufstellen gebracht.
Hier werden die grossen Pakete von Lagerarbeitern ins Lager geschaffen und von Angestellten mit einem Strichcode versehen und in die vorgesehenen Regale ins Geschäft gebracht.
Nun komme ich endlich auch ins Spiel. Ich gehe ins Geschäft, greife mir den Orangensaft und stell mich an der Kasse an. Die Kassiererin zieht die Packung über den Strichcodeleser und sagt mir wie viel ich bezahlen muss. Ich gebe ihr das Geld und gehe nach Hause. Da hole ich ein Glas aus dem Schrank, öffne die Tetra-Packung und schenke mir den O-Saft ein.
Wenn ich die lange Reise meines Orangensaftes lese, fällt mir auf, dass sehr viele Arbeitsschritte mit Maschinen erledigt oder er mit den verschiedensten Verkehrsmitteln transportiert wurde. Durch die Produktion wird also sehr viel CO2 ausgestossen. Sollte ich nun auf meinen Genuss verzichten? Der Umwelt zuliebe schon, aber ich denke, dass dies nur ein kleiner Trost für die Natur wäre, denn es gibt viel grössere Probleme, welche angegangen werden sollten.
Bildquelle: http://www.ernaehrung-schwarz.de/istockphotos_corinna/Orangensaft.jpg
Zu Beginn hängt die Orange an einem grossen Baum auf einer Orangenplantage und reift vor sich hin. Wenn sie reif ist, wird sie von Arbeitern gepflückt und in grossen Kisten in ein Lager gebracht, bis sie von einem Lastwagenfahrer abgeholt werden.Die Orangen werden in eine Entsaftungsfabrik gebracht, wo sie zuerst maschinell gewaschen und nach ihrer Grösse sortiert werden. Anschliessend kommen die Orangen in eine Presse, wo sie ausgequetscht werden. Dies wird meist alles von einer Maschine erledigt und nur noch von wenigen Arbeitern überwacht.
Da viele O-Säfte nicht frisch gepresst werden, wird aus dem süssen Saft und dem Fruchtfleisch ein Konzentrat hergestellt, das später mit Wasser verdünnt wird.
Dieses Konzentrat wird dann von weiteren Arbeitern in einen Kühlraum gebracht, wo es gefriert. Gefroren, bringen die Arbeiter das Konzentrat weiter in einen Laster, welcher die gefrorene Fracht zum Flughafen oder zum Schiffshafen. Hier wird die Fracht verladen und in viele Länder gefahren.
Im Land angekommen, wird ausgeladen und damit wieder eine Lastwagen durch neue Arbeiter beladen. Der Lastwagen bringt die ehemaligen Orangen in eine Abfüllfabrik. Hier wird das Orangensaftkonzentrat mit Wasser und anderen Zutaten maschinell gemischt. Der Orangensaft wird nun in die verschiedensten Packungen, sei es Glas, ein Tetrapack oder in Pet-Flaschen abgefüllt. Der abgefüllte O-Saft wird verpackt und zu den einzelnen Verkaufstellen gebracht.
Hier werden die grossen Pakete von Lagerarbeitern ins Lager geschaffen und von Angestellten mit einem Strichcode versehen und in die vorgesehenen Regale ins Geschäft gebracht.
Nun komme ich endlich auch ins Spiel. Ich gehe ins Geschäft, greife mir den Orangensaft und stell mich an der Kasse an. Die Kassiererin zieht die Packung über den Strichcodeleser und sagt mir wie viel ich bezahlen muss. Ich gebe ihr das Geld und gehe nach Hause. Da hole ich ein Glas aus dem Schrank, öffne die Tetra-Packung und schenke mir den O-Saft ein.
Wenn ich die lange Reise meines Orangensaftes lese, fällt mir auf, dass sehr viele Arbeitsschritte mit Maschinen erledigt oder er mit den verschiedensten Verkehrsmitteln transportiert wurde. Durch die Produktion wird also sehr viel CO2 ausgestossen. Sollte ich nun auf meinen Genuss verzichten? Der Umwelt zuliebe schon, aber ich denke, dass dies nur ein kleiner Trost für die Natur wäre, denn es gibt viel grössere Probleme, welche angegangen werden sollten.
Bildquelle: http://www.ernaehrung-schwarz.de/istockphotos_corinna/Orangensaft.jpg
Montag, 2. März 2009
Mein Kaugummi und ich
Meinen Lieblingskaugummi musste zuer
st jemand erfinden. Ich nehme mal an, dass dieser Erfinder/diese Erfinderin nicht mehr so lange suchen musste wie Herr Wrigley damals 1880, da das Grundrezept schon länger besteht. Nicht aber die Geschmacksrichtung, wofür es wahrscheinlich viele Experimente, Versuche und Misserfolge brauchte. Steht das Rezept dann also soll der Kaugummi auch noch in Massen produziert werden. Wie das genau aussieht weiss ich nicht. Ich vermute, dass es vorwiegend maschinell passiert und einige Arbeiter die Mischung, Maschinen und den ganzen Herstellungsvorgang beobachten und anleiten. Gegossen(?), verpackt und verschickt stehen meine Kaugummis dann im Laden, nach Geschmacksrichtungen und Marken sortiert. Bis dorthin, stell ich mir vor, war es bestimmt ein langer Weg.
st jemand erfinden. Ich nehme mal an, dass dieser Erfinder/diese Erfinderin nicht mehr so lange suchen musste wie Herr Wrigley damals 1880, da das Grundrezept schon länger besteht. Nicht aber die Geschmacksrichtung, wofür es wahrscheinlich viele Experimente, Versuche und Misserfolge brauchte. Steht das Rezept dann also soll der Kaugummi auch noch in Massen produziert werden. Wie das genau aussieht weiss ich nicht. Ich vermute, dass es vorwiegend maschinell passiert und einige Arbeiter die Mischung, Maschinen und den ganzen Herstellungsvorgang beobachten und anleiten. Gegossen(?), verpackt und verschickt stehen meine Kaugummis dann im Laden, nach Geschmacksrichtungen und Marken sortiert. Bis dorthin, stell ich mir vor, war es bestimmt ein langer Weg. Verpackt wurde wahrscheinlich von Maschinen, transportiert mit dem Flugzeug, einem Frachter oder einem LKW und dafür braucht es Piloten, Kapitäne, Chauffeure und andere Hilfskräfte. Die Verkäufer und Verkäuferinnen im Laden stellen die Packungen in die Regale. Auch müssen natürlich die Strichcodes gescannt werden, um den Preis im Computer zu haben, damit die Kassiererin nicht mühsam den Preis von Hand eingeben muss. Und ich stehe schlussendlich vor dem Kaugummiregal und entscheide mich – häufig – für meine Lieblingssorte(die hier nicht erwähnt wird).
Nun müsste ich mich fragen, ob mein Kaugummi, bis er zwischen meinen Zähnen landet, wirklich so viel erlebt: Verschmutzt er wobei noch die Umwelt mit dem Fliegen, dem Fahren und dem Verpackungsmaterial, den Maschinen?
Würde ich viele solcher Sachen genauer betrachten, würde mein umweltfreundliches Herz wahrscheinlich einen grossen Sprung machen – belastet all dies die Umwelt wirklich so sehr? Würde es etwas ändern, wenn ich darauf verzichte oder nur noch Kaugummis kaue, die in der Region hergestellt werden?
Freitag, 27. Februar 2009
jetzt tauts
Das Thema Nachhaltigkeit ist recht präsent in den Medien. Besonders aktuell sind Berichte über die Eisschmelze.
Im Vaterland (=eine der liechtensteinischen Landeszeitungen) fand ich am Mittwoch, 27.2.09, den Artikel „2008 zählt zu den Top Ten der heissesten Jahre“. Das Jahr 2008 war laut einer Studie deutlich zu heiss und solche warme Jahre häufen sich in jüngster Vergangenheit. Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im 19. Jahrhundert liegen all die wärmsten Jahre zwischen 1997 und 2008 (wie bereits Al Gore in seinem Film erwähnte). Im vergangenen Jahr lag die weltweite durchschnittlich 0.44 Grad Celsius über dem Schnitt. In Eurasien, Arktis und Antarktis war es ungewöhnlich warm, die Temperaturen im Pazifik hingegen lagen unter dem langjährigen Mittel. Trotz all dieser Tatsachen, war das Jahr 2008 relativ kühl, nämlich das kälteste seit dem Jahr 2000.
Die Studie kam auch zu dem Schluss, dass mit weit dramatischeren Folgen zu rechnen sei als bisher angenommen. Bereits bei einem Anstieg von weniger als einem Grad ist vermehrt mit Trockenheiten, Hitzewellen und Überschwemmungen zu rechnen.
Am Donnerstag, 26.2.09, fand ich wiederum im Vaterland den Artikel „Eis der Pole schmilzt immer schneller“. Wie bereits Al Gore in seinem Film verkündete, schmilzt die Eisdecke am Nord- und Südpol und auch die Inland-Eisdecke in Grönland immer schneller. Forscher stellten auch einen überdurchschnittlichen Anstieg der Temperaturen in den umliegenden Gewässern fest. Aus dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ wissen wir, dass dies eine immense Bedrohung für Hunderte Millionen Menschen, die in Küstennähe leben, darstellt. Momentan beträgt der Anstieg des Meeresspiegels 2 Millimeter pro Jahr!
Auch sehr beunruhigend ist die Tatsache, dass Wissenschaftler in Permafrostböden grosse Mengen an eingeschlossenem Methan entdeckten. Tauen diese auf, wird das Methan freigesetzt und gelangt so in die Atmosphäre und würde den Treibhauseffekt verstärken.
Ich denke, dass allein die zwei Artikel eine grosse Aufforderung sein müssten für alle, die sie lesen, endlich die Augen zu öffnen! Schon im Gymi hat uns der Ethiklehrer gesagt, dass es in den nächsten 40Jahren die nächste Eiszeit gäbe, weil der Golfstrom versiegt. Damals glaubte ich das nicht, oder wollte es nicht wahrhaben. Aber es wird mir immer bewusster wie recht er doch hatte, es könnte wirklich so weit kommen, wenn nicht gleich was geschieht.
Im Vaterland (=eine der liechtensteinischen Landeszeitungen) fand ich am Mittwoch, 27.2.09, den Artikel „2008 zählt zu den Top Ten der heissesten Jahre“. Das Jahr 2008 war laut einer Studie deutlich zu heiss und solche warme Jahre häufen sich in jüngster Vergangenheit. Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im 19. Jahrhundert liegen all die wärmsten Jahre zwischen 1997 und 2008 (wie bereits Al Gore in seinem Film erwähnte). Im vergangenen Jahr lag die weltweite durchschnittlich 0.44 Grad Celsius über dem Schnitt. In Eurasien, Arktis und Antarktis war es ungewöhnlich warm, die Temperaturen im Pazifik hingegen lagen unter dem langjährigen Mittel. Trotz all dieser Tatsachen, war das Jahr 2008 relativ kühl, nämlich das kälteste seit dem Jahr 2000.
Die Studie kam auch zu dem Schluss, dass mit weit dramatischeren Folgen zu rechnen sei als bisher angenommen. Bereits bei einem Anstieg von weniger als einem Grad ist vermehrt mit Trockenheiten, Hitzewellen und Überschwemmungen zu rechnen.
Am Donnerstag, 26.2.09, fand ich wiederum im Vaterland den Artikel „Eis der Pole schmilzt immer schneller“. Wie bereits Al Gore in seinem Film verkündete, schmilzt die Eisdecke am Nord- und Südpol und auch die Inland-Eisdecke in Grönland immer schneller. Forscher stellten auch einen überdurchschnittlichen Anstieg der Temperaturen in den umliegenden Gewässern fest. Aus dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ wissen wir, dass dies eine immense Bedrohung für Hunderte Millionen Menschen, die in Küstennähe leben, darstellt. Momentan beträgt der Anstieg des Meeresspiegels 2 Millimeter pro Jahr!
Auch sehr beunruhigend ist die Tatsache, dass Wissenschaftler in Permafrostböden grosse Mengen an eingeschlossenem Methan entdeckten. Tauen diese auf, wird das Methan freigesetzt und gelangt so in die Atmosphäre und würde den Treibhauseffekt verstärken.
Ich denke, dass allein die zwei Artikel eine grosse Aufforderung sein müssten für alle, die sie lesen, endlich die Augen zu öffnen! Schon im Gymi hat uns der Ethiklehrer gesagt, dass es in den nächsten 40Jahren die nächste Eiszeit gäbe, weil der Golfstrom versiegt. Damals glaubte ich das nicht, oder wollte es nicht wahrhaben. Aber es wird mir immer bewusster wie recht er doch hatte, es könnte wirklich so weit kommen, wenn nicht gleich was geschieht.
Donnerstag, 26. Februar 2009
Sicherheitsvorkehrungen und abgestürzte Öko-Mission
Am Montag, 23. Feburar 2009 war im Tagblatt ein Artikel über die Sondermülldeponie in Kölliken. Diese soll nämlich abgebaut werden, nachdem sie 1985 wegen Umweltgefährdung geschlossen wurde. Da aber vor einiger Zeit Probleme entstanden waren, hatte man die Arbeiten für ein halbes Jahr unterbrochen um das Abbaukonzept anzupassen und die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken. Nun wird seit fünf Wochen wieder abgebaut und die Arbeit verläuft nach Plan, wie der Geschäftsführer bestätigte.
Ich finde es gut, dass eine Lösung gesucht wurde, wie man gegen die Sondermülldeponie und ihre Umweltschädigung vorgehen kann. Und die Entscheidung, die Arbeit zu unterbrechen, um eine Verbesserung der Bedingungen vorzunehmen, finde ich sehr verantwortungsbewusst. Ich frage mich nur, wohin sie diesen Müll transportieren und was mit ihm geschieht. Dies konnte ich leider aus dem Artikel und aus Berichten im Fernsehen nicht entnehmen.
Der zweite Artikel ist aus dem Blick vom 25. Februar 2009. Er beschreibt, dass die Nasa einen Satelliten ins All schicken wollte, der den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre messen sollte. Aus den Erkenntnissen hofften die Wissenschaftler genauere Vorhersagen über den Klimawandel treffen zu können. Leider ist die Mission nicht gelungen, da sich der Satellit nicht von der Trägerrakete getrennt hat.
Die Idee, den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre zu messen, hat mir sehr zugesagt. Ich hoffe, dass das Projekt weiterentwickelt und doch noch ein Satellit abgeschickt wird. Die Erkenntnisse, die das bringen könnte, könnten sehr aufschlussreich sein. Und womöglich würden sie einigen Menschen die Augen öffnen, wie es um unseren Planeten wirklich steht.
Ich finde es gut, dass eine Lösung gesucht wurde, wie man gegen die Sondermülldeponie und ihre Umweltschädigung vorgehen kann. Und die Entscheidung, die Arbeit zu unterbrechen, um eine Verbesserung der Bedingungen vorzunehmen, finde ich sehr verantwortungsbewusst. Ich frage mich nur, wohin sie diesen Müll transportieren und was mit ihm geschieht. Dies konnte ich leider aus dem Artikel und aus Berichten im Fernsehen nicht entnehmen.
Der zweite Artikel ist aus dem Blick vom 25. Februar 2009. Er beschreibt, dass die Nasa einen Satelliten ins All schicken wollte, der den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre messen sollte. Aus den Erkenntnissen hofften die Wissenschaftler genauere Vorhersagen über den Klimawandel treffen zu können. Leider ist die Mission nicht gelungen, da sich der Satellit nicht von der Trägerrakete getrennt hat.
Die Idee, den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre zu messen, hat mir sehr zugesagt. Ich hoffe, dass das Projekt weiterentwickelt und doch noch ein Satellit abgeschickt wird. Die Erkenntnisse, die das bringen könnte, könnten sehr aufschlussreich sein. Und womöglich würden sie einigen Menschen die Augen öffnen, wie es um unseren Planeten wirklich steht.
Sondermüll richtig entsorgen
310 Tonnen Gift- und Sondermüll
310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton St.Gallen gesammelt worden. Zwei Drittel der Abfälle, rund 200 Tonnen, stammten aus privaten Haushalten.
Die richtige Entsorgung von Gift- und Sonderabfällen sei sehr wichtig, schreibt der Kanton. Die Abfälle dürfen nicht vermischt und keinesfalls in Lebensmittelgebinde umgefüllt werden.
Sonder- und Giftmüll gehören nicht in den Kehricht oder ins Abwasser. Eine solche Entsorgung ist verboten, gefährlich und schadet der Umwelt. Die korrekte Entsorgung führt über regionale Sammelstellen, spezialisierte Entsorgungsfirmen oder die Rückgabe an die Verkaufsstellen.
(Quelle: 24.02 / W&O)
Sondermülldeponie Kölliken
Die wegen Umweltgefährdung 1985 geschlossene Deponie soll bis Ende 2012 saniert werden.
Nach einem Unterbruch von einem halben Jahr waren Mitte Januar die Arbeiten für den Rückbau der grössten Altlast der Schweiz wieder aufgenommen worden. Das Abbaukonzept wurde geändert, und die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt.
An der Abbaufront in der Deponiehalle wird der freigelegte Sondermüll neu mit einer Wärmebildkamera überwacht. Vor dem Abbau entnimmt ein Experte mit einem Spezialfahrzeug eine Stichprobe, die in einem Schnelltest untersucht wird.
Ein grosses Problem bei der Sanierung der Deponie Kölliken liegt in der Unkenntnis über die genaue Zusammensetzung und der gelagerten Chemikalien.
Es besteht die Möglichkeit, dass im Untergrund ausserhalb der Doponie auch nach der Sanierung bis heute unbekannte Stoffe verbleiben, welche sich erst über längere Zeiträume im Grundwasser bemerkbar machen können.
Das Beispiel der Sondermülldeponie Kölliken zeigt, wie der Umgang mit Abfällen für nachfolgende Generationen zum Problem werden kann.
Für eine nachhaltige Zukunft ist es deshalb, wie in beiden Berichten beschrieben, wichtig, dass man bei der Abfallentsorgung auf die Umwelt acht gibt und auf eine korrekte Entsorgung. Denn wenn Gift- oder Sondermüll ins Abwasser gerät, schadet es der Umwelt.
(Quelle:SF1: Schweiz Aktuell)
310 Tonnen Gift- und Sondermüll sind im vergangenen Jahr im Kanton St.Gallen gesammelt worden. Zwei Drittel der Abfälle, rund 200 Tonnen, stammten aus privaten Haushalten.
Die richtige Entsorgung von Gift- und Sonderabfällen sei sehr wichtig, schreibt der Kanton. Die Abfälle dürfen nicht vermischt und keinesfalls in Lebensmittelgebinde umgefüllt werden.
Sonder- und Giftmüll gehören nicht in den Kehricht oder ins Abwasser. Eine solche Entsorgung ist verboten, gefährlich und schadet der Umwelt. Die korrekte Entsorgung führt über regionale Sammelstellen, spezialisierte Entsorgungsfirmen oder die Rückgabe an die Verkaufsstellen.
(Quelle: 24.02 / W&O)
Sondermülldeponie Kölliken
Die wegen Umweltgefährdung 1985 geschlossene Deponie soll bis Ende 2012 saniert werden.
Nach einem Unterbruch von einem halben Jahr waren Mitte Januar die Arbeiten für den Rückbau der grössten Altlast der Schweiz wieder aufgenommen worden. Das Abbaukonzept wurde geändert, und die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt.
An der Abbaufront in der Deponiehalle wird der freigelegte Sondermüll neu mit einer Wärmebildkamera überwacht. Vor dem Abbau entnimmt ein Experte mit einem Spezialfahrzeug eine Stichprobe, die in einem Schnelltest untersucht wird.
Ein grosses Problem bei der Sanierung der Deponie Kölliken liegt in der Unkenntnis über die genaue Zusammensetzung und der gelagerten Chemikalien.
Es besteht die Möglichkeit, dass im Untergrund ausserhalb der Doponie auch nach der Sanierung bis heute unbekannte Stoffe verbleiben, welche sich erst über längere Zeiträume im Grundwasser bemerkbar machen können.
Das Beispiel der Sondermülldeponie Kölliken zeigt, wie der Umgang mit Abfällen für nachfolgende Generationen zum Problem werden kann.
Für eine nachhaltige Zukunft ist es deshalb, wie in beiden Berichten beschrieben, wichtig, dass man bei der Abfallentsorgung auf die Umwelt acht gibt und auf eine korrekte Entsorgung. Denn wenn Gift- oder Sondermüll ins Abwasser gerät, schadet es der Umwelt.
(Quelle:SF1: Schweiz Aktuell)
Sondermüll und grüne Hauptstädte
310 Tonnen Gift- und Sondermüll
[Tagblatt online "310 Tonnen Gift- und Sondermüll“ vom 23. 2. 09 - letzter Zugriff 26.2.09]
Diese Woche wurde häufig vom Sondermüll des vergangenen Jahres gesprochen. Im Kanton St. Gallen wurden 310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt. Das Tagblatt berichtete, dass zwei Drittel der Abfälle aus privaten Haushalten stammten. Längst sollte allen klar sein, dass Sonder- und Giftmüll nicht in den Kehricht oder ins Abwasser gehört. Eine solche Entsorgung, so das Tagblatt, ist verboten, gefährlich und schadet der Umwelt.
Wie schon im ersten Blog erwähnt, sind solche kleinen Sachen wie das Abfalltrennen eine Möglichkeit für Einzelpersonen etwas für die nachhaltige Zukunft zu tun.
Seit in vielen Gemeinden die Sackgebühr anfällt, begann man auch viel bewusster den eigenen Abfall zu trennen. Anscheinend brauchen (die meisten) Menschen wirklich immer einen Anreiz, um sich ein wenig um die Umwelt zu kümmern. In dem Mass wie der Sackgebühr ist dieser Anreiz, in Form von ‚für die Abfallentsorgung bezahlen’ bzw. ‚Geld sparen, wenn getrennt wird’, durchaus möglich und umsetzbar. Jedoch wird es bei anderen Dingen komplizierter. Bestimmt würden viele Menschen ein Elektroauto fahren und sich A-Energieklasse-Kühlschränke kaufen – der Anreiz dabei wäre aber höchstens der Wille zur Umweltfreundlichkeit, da die Fahrzeuge und Geräte meist teurer und auf Dauer kostspieliger sind als andere.
Kurz gesagt: Die heutige Gesellschaft ist, und wird auch noch eine Zeit lang, eine materialistische Konsumgesellschaft bleiben. Ich bin nicht diejenige, die mit einem Plakat durch die Strassen laufen und die Botschaft verkünden möchte, sondern vielmehr zuerst darauf achten selbst solche Kleinigkeiten konsequent umzusetzen.
Hamburg und Stockholm sind Grüne Hauptstädte
[Tagblatt online „Hamburg und Stockholm sind Grüne Hauptstädte“ 24. 2.09 - letzter Zugriff 26.2.09]
Einen anderen Artikel, passend zu den Anreizen, habe ich ebenfalls im Tagblatt (online 24. 2. 09) gefunden. Die Europäische Kommission hat Hamburg und Stockholm zu „Grünen Hauptstädten Europas“ gekürt. Mit diesen Preisen sollen die Städte ermutigt werden, die Lebensqualität ihrer Bürger und Bürgerinnen zu verbessern, indem der Umweltschutz in die Stadtplanung systematisch einbezogen wird. Hamburg und Stockholm können, so EU-Umweltkomissar Stavros Dimas, anderen Städten in Europa mit ihren Massnahmen zur Bekämpfung von Luftverschmutzung, Treibhausgasen sowie Abfall und Abwasserbewirtschaftung als Vorbild dienen.
Diese Auszeichnung wird jedoch nicht mit Geld dotiert. Und dadurch schwindet mein Argument, die Menschen brauchen häufig einen Anreiz in Form von Geld, ein wenig. Umso besser finde ich es, dass insgesamt 35 Städte kandidierten und sich wirklich Gedanken über Umweltbelastungen zu machen scheinen. Denn wenn sich bereits ganze Städte darum sorgen und Massnahmen ergreifen, sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sich jeder einzelne Mensch darum bemüht, seiner Umwelt Sorge zutragen.
[Tagblatt online "310 Tonnen Gift- und Sondermüll“ vom 23. 2. 09 - letzter Zugriff 26.2.09]
Diese Woche wurde häufig vom Sondermüll des vergangenen Jahres gesprochen. Im Kanton St. Gallen wurden 310 Tonnen Gift- und Sondermüll gesammelt. Das Tagblatt berichtete, dass zwei Drittel der Abfälle aus privaten Haushalten stammten. Längst sollte allen klar sein, dass Sonder- und Giftmüll nicht in den Kehricht oder ins Abwasser gehört. Eine solche Entsorgung, so das Tagblatt, ist verboten, gefährlich und schadet der Umwelt.
Wie schon im ersten Blog erwähnt, sind solche kleinen Sachen wie das Abfalltrennen eine Möglichkeit für Einzelpersonen etwas für die nachhaltige Zukunft zu tun.
Seit in vielen Gemeinden die Sackgebühr anfällt, begann man auch viel bewusster den eigenen Abfall zu trennen. Anscheinend brauchen (die meisten) Menschen wirklich immer einen Anreiz, um sich ein wenig um die Umwelt zu kümmern. In dem Mass wie der Sackgebühr ist dieser Anreiz, in Form von ‚für die Abfallentsorgung bezahlen’ bzw. ‚Geld sparen, wenn getrennt wird’, durchaus möglich und umsetzbar. Jedoch wird es bei anderen Dingen komplizierter. Bestimmt würden viele Menschen ein Elektroauto fahren und sich A-Energieklasse-Kühlschränke kaufen – der Anreiz dabei wäre aber höchstens der Wille zur Umweltfreundlichkeit, da die Fahrzeuge und Geräte meist teurer und auf Dauer kostspieliger sind als andere.
Kurz gesagt: Die heutige Gesellschaft ist, und wird auch noch eine Zeit lang, eine materialistische Konsumgesellschaft bleiben. Ich bin nicht diejenige, die mit einem Plakat durch die Strassen laufen und die Botschaft verkünden möchte, sondern vielmehr zuerst darauf achten selbst solche Kleinigkeiten konsequent umzusetzen.
Hamburg und Stockholm sind Grüne Hauptstädte
[Tagblatt online „Hamburg und Stockholm sind Grüne Hauptstädte“ 24. 2.09 - letzter Zugriff 26.2.09]
Einen anderen Artikel, passend zu den Anreizen, habe ich ebenfalls im Tagblatt (online 24. 2. 09) gefunden. Die Europäische Kommission hat Hamburg und Stockholm zu „Grünen Hauptstädten Europas“ gekürt. Mit diesen Preisen sollen die Städte ermutigt werden, die Lebensqualität ihrer Bürger und Bürgerinnen zu verbessern, indem der Umweltschutz in die Stadtplanung systematisch einbezogen wird. Hamburg und Stockholm können, so EU-Umweltkomissar Stavros Dimas, anderen Städten in Europa mit ihren Massnahmen zur Bekämpfung von Luftverschmutzung, Treibhausgasen sowie Abfall und Abwasserbewirtschaftung als Vorbild dienen.
Diese Auszeichnung wird jedoch nicht mit Geld dotiert. Und dadurch schwindet mein Argument, die Menschen brauchen häufig einen Anreiz in Form von Geld, ein wenig. Umso besser finde ich es, dass insgesamt 35 Städte kandidierten und sich wirklich Gedanken über Umweltbelastungen zu machen scheinen. Denn wenn sich bereits ganze Städte darum sorgen und Massnahmen ergreifen, sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sich jeder einzelne Mensch darum bemüht, seiner Umwelt Sorge zutragen.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Von der Eisschmelze und von Motoren
Eisschmelze an den Polen
Tagesschau vom 25.Februar 2009
Kurz gesagt: die Pole schmelzen! 60 Forscher aus der ganzen Welt haben sich an der Studie der Weltmeteorologie über zwei Jahre beteiligt. Sie haben die Eisdecken des Nord- und Südpols untersucht und das Ergebnis ist erschreckend: beide Pole schmelzen schneller als angenommen. In den letzten 50 Jahren ist die Temperatur am Südpol um 0.5°C gestiegen. Dies hat zur Folge, dass der Meeresspiegel sich erhöht hat und weiter steigen wird. Häufigere Naturkatastrophen und Malaria werden als Folge durch das feuchtere Klima vermehrt auftreten.
Der Klimawandel zeigt sich im Frühling in einer Inuitstadt im norden von Kanada. Jahr für Jahr müssen Jäger von Eisschollen gerettet werden, da das Eis im Frühling früher schmilzt und das Eis auseinander bricht.
Die Forscher der Studie appelieren an die Regierungen Massnahmen zur Eindämmung der Klimaerwärmung schneller umzusetzen.
Dieser Beitrag der Tagesschau bezieht sich vor allem auf die ökologische Dimension. Die Natur hat keine Zeit mehr, es muss jetzt gehandelt werden, wie es die Forscher verlangen. Die Belastung der Ökosysteme muss abnehmen, damit es zu keinen grösseren Naturkatastrophen kommt als es schon in den letzten Jahren gekommen ist. Man erinnere sich nur mal an den Hurrikan Katharina, der tausende von Menschen ins Elend stürzte. Wir müssen die Natur erhalten, denn sie ist unsere Lebensgrundlage! Ansonsten schlägt die Natur auf brutale Weise zurück!
Labor für ökologische Motoren
Tagesschau vom 23. Februar 2009
Am 23. Februar 2009 wurde ein neues Labor für ökologische Motoren eröffnet. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa) hat sich zum Ziel gesetzt kleine und sparsame Motoren herzustellen. Der CO2-Ausstoss soll um 40% gesenkt werden und sogar Wasserstoff-Autos sollen gebaut werden. Die Nachfrage an alternativen Antriebskonzepten wird immer grösser, das Interesse steigt. Jedoch sagt ein Sprecher dem Empa, dass in den nächsten Jahrzehnten die Verbrennungsmotoren die Nummer 1 beleiben werden. Deswegen ist die Forschung an umweltfreundlicheren Verbrennungsmotoren sehr Sinnvoll.
Den Empa-Forschern ist es gelungen ein Reinigungsfahrzeug mit Wasserstoffantrieb herzustellen. Dieses wird nun ausgiebig geprüft und versucht in Serie herzustellen.
Auch dieser Beitrag bezieht sich auf die ökologische Dimension. Wie oben schon erwähnt, müssen wir alles tun, damit es der Natur gut geht. Die Forscher der Empa versuchen Autos mit erneuerbare Ressourcen herzustellen, damit die Natur nicht noch mehr schaden nimmt. Ausserdem versuchen sie das Reinigungsfahrzeug auf effiziente Produktionsweise herzustellen, welches sich auf die ökonomische Dimension bezieht. Durch innovative Technologien werden die Motoren umweltfreundlicher gestalte was der Ökologie und der Ökonomie dient.
Tagesschau vom 25.Februar 2009
Kurz gesagt: die Pole schmelzen! 60 Forscher aus der ganzen Welt haben sich an der Studie der Weltmeteorologie über zwei Jahre beteiligt. Sie haben die Eisdecken des Nord- und Südpols untersucht und das Ergebnis ist erschreckend: beide Pole schmelzen schneller als angenommen. In den letzten 50 Jahren ist die Temperatur am Südpol um 0.5°C gestiegen. Dies hat zur Folge, dass der Meeresspiegel sich erhöht hat und weiter steigen wird. Häufigere Naturkatastrophen und Malaria werden als Folge durch das feuchtere Klima vermehrt auftreten.
Der Klimawandel zeigt sich im Frühling in einer Inuitstadt im norden von Kanada. Jahr für Jahr müssen Jäger von Eisschollen gerettet werden, da das Eis im Frühling früher schmilzt und das Eis auseinander bricht.
Die Forscher der Studie appelieren an die Regierungen Massnahmen zur Eindämmung der Klimaerwärmung schneller umzusetzen.
Dieser Beitrag der Tagesschau bezieht sich vor allem auf die ökologische Dimension. Die Natur hat keine Zeit mehr, es muss jetzt gehandelt werden, wie es die Forscher verlangen. Die Belastung der Ökosysteme muss abnehmen, damit es zu keinen grösseren Naturkatastrophen kommt als es schon in den letzten Jahren gekommen ist. Man erinnere sich nur mal an den Hurrikan Katharina, der tausende von Menschen ins Elend stürzte. Wir müssen die Natur erhalten, denn sie ist unsere Lebensgrundlage! Ansonsten schlägt die Natur auf brutale Weise zurück!
Labor für ökologische Motoren
Tagesschau vom 23. Februar 2009
Am 23. Februar 2009 wurde ein neues Labor für ökologische Motoren eröffnet. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa) hat sich zum Ziel gesetzt kleine und sparsame Motoren herzustellen. Der CO2-Ausstoss soll um 40% gesenkt werden und sogar Wasserstoff-Autos sollen gebaut werden. Die Nachfrage an alternativen Antriebskonzepten wird immer grösser, das Interesse steigt. Jedoch sagt ein Sprecher dem Empa, dass in den nächsten Jahrzehnten die Verbrennungsmotoren die Nummer 1 beleiben werden. Deswegen ist die Forschung an umweltfreundlicheren Verbrennungsmotoren sehr Sinnvoll.
Den Empa-Forschern ist es gelungen ein Reinigungsfahrzeug mit Wasserstoffantrieb herzustellen. Dieses wird nun ausgiebig geprüft und versucht in Serie herzustellen.
Auch dieser Beitrag bezieht sich auf die ökologische Dimension. Wie oben schon erwähnt, müssen wir alles tun, damit es der Natur gut geht. Die Forscher der Empa versuchen Autos mit erneuerbare Ressourcen herzustellen, damit die Natur nicht noch mehr schaden nimmt. Ausserdem versuchen sie das Reinigungsfahrzeug auf effiziente Produktionsweise herzustellen, welches sich auf die ökonomische Dimension bezieht. Durch innovative Technologien werden die Motoren umweltfreundlicher gestalte was der Ökologie und der Ökonomie dient.
Zeitungsberichte unter die Lupe nehmen
Klimawandel wirkt sich dramatischer aus als angenommen
Tages-Anzeiger, vom 23. Februar 2009
Stephen Schneider und sein Team von der amerikanischen Stanford Universität beschreiben die aktuellen Werte als besorgniserregend. So reagieren Ökosysteme wie tropische Korallengriffe empfindlicher als angenommen auf die globale Erwärmung. Die unterschätze Auswirkung des Klimawandels zeigt sich auch daran, dass immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Dürreperioden, Hitzewellen, und tropische Wirbelstürme auftreten würden. Auch ihre Folgeschäden sind grösser als noch zu Beginn des Jahrzehnts vermutet worden war. Die Experten erwarten, dass die Eisschichten in Grönland schneller schmelzen würden als vorhergesagt sowie extreme Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius in Australien und Indien.
Stephen Schneider und sein Team haben den Ausstoss der Treibhausgase und den globalen Temperaturanstieg in den vergangenen Jahren beobachtet. Die Werte liegen im oberen Bereich der früheren Prognose des Weltklimarates IPCC.
Saubere Luft verstärkt die Klimaerwärmung
NZZ Online, vom 17. Februar 2009
Gemäss einer Studie soll der Temperaturanstieg der letzten 25 Jahre in Europa nur zur Hälfte aufs Konto von Treibhausgasen gehen. Luftreinhaltemassnahmen trugen ebenso stark dazu bei. Kurz gesagt, hilft uns die Luftverschmutzung gegen die Klimaerwärmung.
Einige Forscher von MeteoSchweiz haben den Einfluss vom Menschen freigesetzter Aerosole auf die Entwicklung des Klimas in der Schweiz und in Deutschland untersucht. Aerosole sind winzige Schwebeteilchen wie z.B. Russ, welche die Sonnenstrahlung reflektieren und damit die Erde abkühlen können. Durch die Luftsäuberung kommen immer weniger dieser Teilchen in der Luft vor, die dann nicht mehr zur Abkühlung der Erde beitragen können. Einen Beweis dafür kann man in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg finden, in denen die Luftverschmutzung stark zunahm. Dies soll jedoch der Klimaerwärmung entgegengewirkt haben, das durch einen leichten Temperaturrückgang in den Jahren 1950 bis 1980 zu erkennen ist. Die Forscher verglichen an 25 Standorten in der Schweiz die Sonneneinstrahlung mit der Trübung der und berechneten, wie gross die Zunahme der Wärmestrahlung durch den Treibhauseffekt ist. Sie fanden heraus, dass die Abnahme der Aerosol-Konzentration in der Luft mindestens die Hälfte des Temperaturanstiegs seit den 80er Jahren erklärt.
Aufgrund der Resultate gehen die Forscher davon aus, dass sich die Klimaerwärmung in den nächsten Jahrzehnten etwas verlangsamen könnte. Jedoch möchten die Forscher sich missverstanden werden. Sollte die Menschheit ihren Ausstoss von Treibhausgasen nicht drastisch drosseln, würde sich das Klima trotzdem weiter erwärmen. Der Anstieg würde jedoch nicht so stark sein, wie es die düsteren Prognosen des Weltklimarats IPCC voraussagten.
Der erste Gedanke der mir beim Lesen beider Artikel in den Sinn gekommen ist: „Will man mich auf den Arm nehmen?!?!“. Im ersten Zeitungsartikel steht, dass die Auswirkungen schlimmer sein werden als es der Weltklimarat vorausgesagt hatte und im zweiten steht, sie werden nicht so düster sein. Hallo? Was soll man dazu noch sagen. Wie ergeht es wohl einem Menschen, der sich über Umwelt und Nachhaltigkeit nicht so viele Gedanken macht, wenn er zuerst den einen und dann den anderen Artikel liest. Eine Reaktion könnte sein: Es ist höchste Zeit, dass ich auch etwas dazu beitrage. Nach dem zweiten Artikel: Ach so, also ist es nicht mal so schlimm wie befürchtet, da kann ich ja noch warten. Gut, ich gebe zu, es ist ein bisschen ein schlechtes Beispiel, denn dann müsste dieser Mensch sehr egoistisch sein. Aber ich denke, diese Berichte in den Medien können durchaus ein wenig verwirren. Nicht nur, dass Berichte über Umwelt und Nachhaltigkeit meistens einen kleinen Platz in den Zeitungen erhalten, sie sind zum Teil auch sehr unstimmig. Das Beste hier ist es sich eine eigene Meinung zu bilden. Ich denke jeder Mensch ist sich über die Folgen für die Umwelt der eigenen Lebensweise bewusst. Die Frage ist es, ob er es wahrhaben will oder nicht.
Tages-Anzeiger, vom 23. Februar 2009
Stephen Schneider und sein Team von der amerikanischen Stanford Universität beschreiben die aktuellen Werte als besorgniserregend. So reagieren Ökosysteme wie tropische Korallengriffe empfindlicher als angenommen auf die globale Erwärmung. Die unterschätze Auswirkung des Klimawandels zeigt sich auch daran, dass immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Dürreperioden, Hitzewellen, und tropische Wirbelstürme auftreten würden. Auch ihre Folgeschäden sind grösser als noch zu Beginn des Jahrzehnts vermutet worden war. Die Experten erwarten, dass die Eisschichten in Grönland schneller schmelzen würden als vorhergesagt sowie extreme Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius in Australien und Indien.
Stephen Schneider und sein Team haben den Ausstoss der Treibhausgase und den globalen Temperaturanstieg in den vergangenen Jahren beobachtet. Die Werte liegen im oberen Bereich der früheren Prognose des Weltklimarates IPCC.
Saubere Luft verstärkt die Klimaerwärmung
NZZ Online, vom 17. Februar 2009
Gemäss einer Studie soll der Temperaturanstieg der letzten 25 Jahre in Europa nur zur Hälfte aufs Konto von Treibhausgasen gehen. Luftreinhaltemassnahmen trugen ebenso stark dazu bei. Kurz gesagt, hilft uns die Luftverschmutzung gegen die Klimaerwärmung.
Einige Forscher von MeteoSchweiz haben den Einfluss vom Menschen freigesetzter Aerosole auf die Entwicklung des Klimas in der Schweiz und in Deutschland untersucht. Aerosole sind winzige Schwebeteilchen wie z.B. Russ, welche die Sonnenstrahlung reflektieren und damit die Erde abkühlen können. Durch die Luftsäuberung kommen immer weniger dieser Teilchen in der Luft vor, die dann nicht mehr zur Abkühlung der Erde beitragen können. Einen Beweis dafür kann man in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg finden, in denen die Luftverschmutzung stark zunahm. Dies soll jedoch der Klimaerwärmung entgegengewirkt haben, das durch einen leichten Temperaturrückgang in den Jahren 1950 bis 1980 zu erkennen ist. Die Forscher verglichen an 25 Standorten in der Schweiz die Sonneneinstrahlung mit der Trübung der und berechneten, wie gross die Zunahme der Wärmestrahlung durch den Treibhauseffekt ist. Sie fanden heraus, dass die Abnahme der Aerosol-Konzentration in der Luft mindestens die Hälfte des Temperaturanstiegs seit den 80er Jahren erklärt.
Aufgrund der Resultate gehen die Forscher davon aus, dass sich die Klimaerwärmung in den nächsten Jahrzehnten etwas verlangsamen könnte. Jedoch möchten die Forscher sich missverstanden werden. Sollte die Menschheit ihren Ausstoss von Treibhausgasen nicht drastisch drosseln, würde sich das Klima trotzdem weiter erwärmen. Der Anstieg würde jedoch nicht so stark sein, wie es die düsteren Prognosen des Weltklimarats IPCC voraussagten.
Der erste Gedanke der mir beim Lesen beider Artikel in den Sinn gekommen ist: „Will man mich auf den Arm nehmen?!?!“. Im ersten Zeitungsartikel steht, dass die Auswirkungen schlimmer sein werden als es der Weltklimarat vorausgesagt hatte und im zweiten steht, sie werden nicht so düster sein. Hallo? Was soll man dazu noch sagen. Wie ergeht es wohl einem Menschen, der sich über Umwelt und Nachhaltigkeit nicht so viele Gedanken macht, wenn er zuerst den einen und dann den anderen Artikel liest. Eine Reaktion könnte sein: Es ist höchste Zeit, dass ich auch etwas dazu beitrage. Nach dem zweiten Artikel: Ach so, also ist es nicht mal so schlimm wie befürchtet, da kann ich ja noch warten. Gut, ich gebe zu, es ist ein bisschen ein schlechtes Beispiel, denn dann müsste dieser Mensch sehr egoistisch sein. Aber ich denke, diese Berichte in den Medien können durchaus ein wenig verwirren. Nicht nur, dass Berichte über Umwelt und Nachhaltigkeit meistens einen kleinen Platz in den Zeitungen erhalten, sie sind zum Teil auch sehr unstimmig. Das Beste hier ist es sich eine eigene Meinung zu bilden. Ich denke jeder Mensch ist sich über die Folgen für die Umwelt der eigenen Lebensweise bewusst. Die Frage ist es, ob er es wahrhaben will oder nicht.
Donnerstag, 19. Februar 2009
Hohe Co2 Emissionen beim Fahrrad fahren
Hätten alle Menschen auf der Erde den gleichen Lebensstil wie ich, bräuchten wir zwei Planeten. Dieses Ergebnis hat mich sehr erstaunt. Zuvor war es mir selbst gar nicht so bewusst, wie viele Ressourcen wir tatsächlich täglich verbrauchen. Trotz den 2 Planeten, liege ich immer noch unter dem schweizer Durchschnitt. Was mir aber sofort ins Auge stach, war mein grosser Wasserverbrauch. Ich bin mir jetzt im klaren, dass ich nicht so verschwenderisch mit dem Wasser umgehen sollte, vor allem beim Duschen.
Durch die beiden Tests wurde mir immer mehr klar wie wichtig es ist, die Natur und Umwelt für die nachfolgende Generationen zu erhalten. Und dazu gehört auch ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen.
Erstaunt hat mich das Resultat des CO2 Rechners. Vor allem meine angebliche Co2 Emission im Bereich Mobilität. Ich bin keine Autofahrerin und gehe immer zu Fuss und nehme mein Fahrrad. Trotzdem wurde dieser Bereich bei mir rot angezeigt. Für die längeren Strecken nehme ich natürlich den Zug oder verwende andere öffentliche Verkehrsmittel. Aber dass dadurch die CO2 Emissionen so stark ansteigen, hat mich verblüfft.
Beim diesem Test konnte ich viele Fragen gar nicht beantworten, vor allem diejenigen bezüglich unseres Haushaltes. Mir wurde klar, dass ich beispielsweise gar keine Ahnung habe über die Temperatur unseres Kühlschrankes oder unserer Waschmaschine. Ich denke, dass ich zur Zeit in diesem Bereich, meinen Lebensstil nicht gross verändern kann, da ich immer noch zu Hause wohne. Aber es wurde mir deutlich vor Augen geführt, auf was man in diesem Bereich alles achten kann um nicht so verschwenderisch zu leben. Aber man sollte es wahrnehmen, wenn man schon die Möglichkeiten dazu hätte.
Ich denke, dass ich aber vor allem beim Wasserverbrauch noch sparsamer sein könnte. Ich achte zwar jetzt schon darauf, dass ich den Wasserhahn nicht zu lange laufen lasse und keine Sachen abwasche unter dem laufenden Wasser. Auf solche Sachen achte ich erst vermehrt darauf seit ich in Australien war, wo man sehr sparsam mit dem Wasser umgehen muss, weil das Wasser dort so knapp ist. Zu dieser Zeit habe ich sehr bewusst darauf geachtet und bin so sparsam wie möglich mit dem Wasser umgegangen, natürlich auch weil man das musste. Ich habe mich dann selber dabei erwischt, dass sich mein Lebensstil sofort wieder geändert hat, als ich zurück in die Schweiz kam, da wir ja sozusagen "genügend" Wasser zur Verfügung haben.
Erstaunt hat mich das Resultat des CO2 Rechners. Vor allem meine angebliche Co2 Emission im Bereich Mobilität. Ich bin keine Autofahrerin und gehe immer zu Fuss und nehme mein Fahrrad. Trotzdem wurde dieser Bereich bei mir rot angezeigt. Für die längeren Strecken nehme ich natürlich den Zug oder verwende andere öffentliche Verkehrsmittel. Aber dass dadurch die CO2 Emissionen so stark ansteigen, hat mich verblüfft.
Beim diesem Test konnte ich viele Fragen gar nicht beantworten, vor allem diejenigen bezüglich unseres Haushaltes. Mir wurde klar, dass ich beispielsweise gar keine Ahnung habe über die Temperatur unseres Kühlschrankes oder unserer Waschmaschine. Ich denke, dass ich zur Zeit in diesem Bereich, meinen Lebensstil nicht gross verändern kann, da ich immer noch zu Hause wohne. Aber es wurde mir deutlich vor Augen geführt, auf was man in diesem Bereich alles achten kann um nicht so verschwenderisch zu leben. Aber man sollte es wahrnehmen, wenn man schon die Möglichkeiten dazu hätte.
Ich denke, dass ich aber vor allem beim Wasserverbrauch noch sparsamer sein könnte. Ich achte zwar jetzt schon darauf, dass ich den Wasserhahn nicht zu lange laufen lasse und keine Sachen abwasche unter dem laufenden Wasser. Auf solche Sachen achte ich erst vermehrt darauf seit ich in Australien war, wo man sehr sparsam mit dem Wasser umgehen muss, weil das Wasser dort so knapp ist. Zu dieser Zeit habe ich sehr bewusst darauf geachtet und bin so sparsam wie möglich mit dem Wasser umgegangen, natürlich auch weil man das musste. Ich habe mich dann selber dabei erwischt, dass sich mein Lebensstil sofort wieder geändert hat, als ich zurück in die Schweiz kam, da wir ja sozusagen "genügend" Wasser zur Verfügung haben.
Durch diese Tests wurde mir klar, dass ich in Zukunft einen sparsameren Lebensstil führen kann. Man kann nur schon mit kleinen Dingen beginnen. Wie zum Beispiel den Abfall trennen, das Licht löschen, wenn man aus dem Zimmer geht und das Wasser nicht zu lange laufen lässt wenn man duscht.
Weltzerstörerin?
Laut den Testergebnissen wäre ich eine Weltzerstörerin! Die harte Wahrheit: Ich bin überall über dem Durchschnitt! Und das obwohl ich nicht einmal das Gefühl habe, dass ich einen so „energiefressenden“/verschwenderischen Lebensstil führe... So kann man sich täuschen.
Im Alltag ist einem gar nicht bewusst wie viel Energie man verschwendet. Bei diesen Tests aber, wurde einem vor Augen geführt für was und wann wir im Alltag (meist auch unbewusst) Energien ver(sch)wenden.
Bei diesen zwei Tests (beim CO2-Rechner vor allem) wurden Dinge gefragt, die ich kaum beantworten konnte: wie viel m2 hat unser Haus? wie viel Liter braucht unser Auto? Wie alt ist unser Kühlschrank? Eigentlich Dinge, die man wissen müsste. Oftmals weiss man es aber nicht, benutzt aber diese Dinge trotzdem. Ich denke, dass darin ein grosses Problem liegt. Durch den Luxus sind wir verwöhnt, nutzen die Dinge selbstverständlich und meistens unbewusst. Man müsste die Augen öffnen und bewusster handeln.
Beim Einkaufen könnte man beginnen... Ich achte weder auf Bio- noch auf irgendwelche andere Labels. Ich achte darauf dass ich es bezahlen kann. Ist das wirklich ein Problem? Ich denke zu oft wird zu grossen Wert auf die Bezeichnung „Bio“ gelegt, wie ich mir beim Beantworten des footprint-Fragebogens gedacht habe...
Im Alltag ist einem gar nicht bewusst wie viel Energie man verschwendet. Bei diesen Tests aber, wurde einem vor Augen geführt für was und wann wir im Alltag (meist auch unbewusst) Energien ver(sch)wenden.
Bei diesen zwei Tests (beim CO2-Rechner vor allem) wurden Dinge gefragt, die ich kaum beantworten konnte: wie viel m2 hat unser Haus? wie viel Liter braucht unser Auto? Wie alt ist unser Kühlschrank? Eigentlich Dinge, die man wissen müsste. Oftmals weiss man es aber nicht, benutzt aber diese Dinge trotzdem. Ich denke, dass darin ein grosses Problem liegt. Durch den Luxus sind wir verwöhnt, nutzen die Dinge selbstverständlich und meistens unbewusst. Man müsste die Augen öffnen und bewusster handeln.
Beim Einkaufen könnte man beginnen... Ich achte weder auf Bio- noch auf irgendwelche andere Labels. Ich achte darauf dass ich es bezahlen kann. Ist das wirklich ein Problem? Ich denke zu oft wird zu grossen Wert auf die Bezeichnung „Bio“ gelegt, wie ich mir beim Beantworten des footprint-Fragebogens gedacht habe...
Schweizer Durchschnitt
Bei beiden Tests liegen meine Ergebnisse etwas unter dem Schweizer Durchschnitt, dennoch war ich überrascht, wie viel Energie ich verbrauche. Bei einigen Fragen, vorallem im CO2-Rechner, konnte ich nur raten, weil ich momentan alleine zu Hause bin und ich nicht genau weiss wie viele km2 unser Haus hat oder wie es isoliert ist. Man musste viel genauere Daten angeben als im Fusabdruck-Test. Dieses nicht wissen, hat mir aber die Augen geöffnet, wie wenig ich über mein zu Hause weiss und dass ich an diesem Punkt unbedingt etwas ändern muss.
Das Fussabdruck-Test Resultat sieht so aus, dass es 2,4 Erden bräuchte, wenn alle Menschen auf dieser Welt so lebten wie ich. Dies ist erschreckend! Ich dachte eigentlich, dass ich sparsam lebe, denn ich achte darauf, dass ich kurze Strecken zu Fuss gehe oder mit dem Velo und bei mir zu Hause wird der Abfall getrennt und recycelt. Jedoch ist der Wasserverbrauch bei mir anscheinend eher hoch, weil ich gerne und lange dusche. Hier möchte ich der Erde ein Geschenk machen. Ich nehme mir vor, ab jetzt nur noch Maximum 15 Minuten zu duschen und das Wasser beim einschäumen der Haare abzuschalten. So wird hoffentlich mein Wasserverbrauch zurückgehen.
Beim CO2-Rechner Test stimme ich dem Ergebnis zu. Ich sollte das Auto noch öfters in der Garage lassen und auf den Stromverbrauch achten. Ich schalte die meisten Geräte nur aus Stand-by anstatt sie ganz auszuschalten. Man hat mir schon öfters gesagt, dass ich das machen soll, jedoch ist es bequemer schnell vom Sofa aus den Stand-by Knopf auf der Fernbedienung zu drücken, als aufzustehen und zum Fernseher hinzulaufen. Wenn ich es so schreibe hört sich dies sehr sehr faul an! Jedoch kann ich sagen, dass ich die Geräte in meinem Schlafzimmer immer ganz ausschalte, weil ich dann besser schlafen kann. Dies ist aber nur ein kleiner Trost für die Welt.
Die beiden Teste haben gleiche und unterschiedliche Fragen, jedoch sind alle Fragen berechtigt. Zum Teil sind es Fragen, an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte und mir wieder vor die Augen geführt wurden, was auch gut so war. Für die Zukunft nehme ich mir vor Strom zu sparen durch abschalten der Geräte und Wasser zu sparen indem ich nicht mehr so lange dusche.
Das Fussabdruck-Test Resultat sieht so aus, dass es 2,4 Erden bräuchte, wenn alle Menschen auf dieser Welt so lebten wie ich. Dies ist erschreckend! Ich dachte eigentlich, dass ich sparsam lebe, denn ich achte darauf, dass ich kurze Strecken zu Fuss gehe oder mit dem Velo und bei mir zu Hause wird der Abfall getrennt und recycelt. Jedoch ist der Wasserverbrauch bei mir anscheinend eher hoch, weil ich gerne und lange dusche. Hier möchte ich der Erde ein Geschenk machen. Ich nehme mir vor, ab jetzt nur noch Maximum 15 Minuten zu duschen und das Wasser beim einschäumen der Haare abzuschalten. So wird hoffentlich mein Wasserverbrauch zurückgehen.
Beim CO2-Rechner Test stimme ich dem Ergebnis zu. Ich sollte das Auto noch öfters in der Garage lassen und auf den Stromverbrauch achten. Ich schalte die meisten Geräte nur aus Stand-by anstatt sie ganz auszuschalten. Man hat mir schon öfters gesagt, dass ich das machen soll, jedoch ist es bequemer schnell vom Sofa aus den Stand-by Knopf auf der Fernbedienung zu drücken, als aufzustehen und zum Fernseher hinzulaufen. Wenn ich es so schreibe hört sich dies sehr sehr faul an! Jedoch kann ich sagen, dass ich die Geräte in meinem Schlafzimmer immer ganz ausschalte, weil ich dann besser schlafen kann. Dies ist aber nur ein kleiner Trost für die Welt.
Die beiden Teste haben gleiche und unterschiedliche Fragen, jedoch sind alle Fragen berechtigt. Zum Teil sind es Fragen, an die ich schon lange nicht mehr gedacht hatte und mir wieder vor die Augen geführt wurden, was auch gut so war. Für die Zukunft nehme ich mir vor Strom zu sparen durch abschalten der Geräte und Wasser zu sparen indem ich nicht mehr so lange dusche.
Mittwoch, 18. Februar 2009
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Beide Testresultate haben Folgendes ergeben: Ich fahre zu viel Auto!
Ok, ich gebe zu, dass ich sehr selten bis gar nie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre. Wenn ich mal unterwegs bin, dann immer mit dem Auto. In diesem Punkt muss ich den Tests recht geben und zugeben, dass ich hier den bequemeren Weg nehme. Obwohl das Einsparen von C02-Emissionen durch Fahrgemeinschaften nicht berücksichtigt wurde.:)
Unterschiedlich hingegen fielen die Resultate bezüglich Wassersparen, Bioprodukte und Ökostrom aus.
Im Bezug auf das Wassersparen bin ich nicht ganz mit dem Resultat der Tests einverstanden. Ich dusche jeden Tag und bin überzeugt, dass dies nicht zu viel ist. Zum Duschen brauche ich ca. 10 Minuten, wobei das Wasser nie nonstop fliesst. Auch in anderen Situationen achte ich darauf, dass ich nicht unnötig Wasser verbrauche, wie z.B. während des Zähneputzens.
Weiters wurde mir empfohlen auf Bioprodukte umzusteigen. Ich kaufe ab und zu Bioprodukte, aber eher aus dem Grund, weil diese besser schmecken als andere. Nur muss ich hier erwähnen, dass Bioprodukte schon gut sind, doch zum Teil auch teuer. Nicht jeder, der Bioprodukte kaufen will, kann es sich leisten.
Die Tests haben verschiedene Schwerpunkte. Jedoch sind beide gut, um einem die Augen zu öffnen und zu zeigen, wo und was man noch verbessern könnte, um nur noch einen Planeten für seinen Lebensweise zu benötigen.
Für mich haben die Tests gezeigt, dass ich mir mal einige Gedanken über das Autofahren machen sollte. Leider kann ich momentan nicht auf alles Rücksicht nehmen, weil mir zum Teil auch das Geld dazu fehlt. Obwohl man hier wieder fragen kann, Geld zum Autofahren schon, aber für Bioprodukte nicht? Daraus kann ich folgende Verbesserung ableiten: Weniger Autofahren, also Benzinkosten sparen, umso mehr Bioprodukte kaufen zu können. Weiterhin werde ich meinen Müll trennen, (noch mehr) Wasser und Strom sparen und vor allem weniger Papier verschwenden.
Ok, ich gebe zu, dass ich sehr selten bis gar nie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre. Wenn ich mal unterwegs bin, dann immer mit dem Auto. In diesem Punkt muss ich den Tests recht geben und zugeben, dass ich hier den bequemeren Weg nehme. Obwohl das Einsparen von C02-Emissionen durch Fahrgemeinschaften nicht berücksichtigt wurde.:)
Unterschiedlich hingegen fielen die Resultate bezüglich Wassersparen, Bioprodukte und Ökostrom aus.
Im Bezug auf das Wassersparen bin ich nicht ganz mit dem Resultat der Tests einverstanden. Ich dusche jeden Tag und bin überzeugt, dass dies nicht zu viel ist. Zum Duschen brauche ich ca. 10 Minuten, wobei das Wasser nie nonstop fliesst. Auch in anderen Situationen achte ich darauf, dass ich nicht unnötig Wasser verbrauche, wie z.B. während des Zähneputzens.
Weiters wurde mir empfohlen auf Bioprodukte umzusteigen. Ich kaufe ab und zu Bioprodukte, aber eher aus dem Grund, weil diese besser schmecken als andere. Nur muss ich hier erwähnen, dass Bioprodukte schon gut sind, doch zum Teil auch teuer. Nicht jeder, der Bioprodukte kaufen will, kann es sich leisten.
Die Tests haben verschiedene Schwerpunkte. Jedoch sind beide gut, um einem die Augen zu öffnen und zu zeigen, wo und was man noch verbessern könnte, um nur noch einen Planeten für seinen Lebensweise zu benötigen.
Für mich haben die Tests gezeigt, dass ich mir mal einige Gedanken über das Autofahren machen sollte. Leider kann ich momentan nicht auf alles Rücksicht nehmen, weil mir zum Teil auch das Geld dazu fehlt. Obwohl man hier wieder fragen kann, Geld zum Autofahren schon, aber für Bioprodukte nicht? Daraus kann ich folgende Verbesserung ableiten: Weniger Autofahren, also Benzinkosten sparen, umso mehr Bioprodukte kaufen zu können. Weiterhin werde ich meinen Müll trennen, (noch mehr) Wasser und Strom sparen und vor allem weniger Papier verschwenden.
Zweieinhalb Erden für mich allein
Bei der Durchführung der Tests sind mir einige Sachen aufgefallen, die ich ändern könnte, um umweltschonender zu leben. Im Alltag ist mir oft gar nicht bewusst, wie wichtig solche kleinen Dinge sein können. Es ist einfacher, das Licht im Zimmer anzulassen, während ich im Bad bin und mir eine Dusche gönne, dann muss ich es nachher nicht wieder anzünden.
Entsprechend sind auch die Resultate der Tests eher mittelmässig. Beim ersten Test (footprint) kam heraus, dass ich mit meiner Lebensweise zweieinhalb Erden brauchen würde. Also habe ich als Geschenk an die Erde – und somit als Vorsatz für mich – aufnotiert, dass ich das Licht lösche, wenn ich es nicht brauche, auch wenn es „nur“ 10 Minuten sind.
Beim CO2-Rechner-Test sieht es in etwa ähnlich aus. Die Empfehlungen allerdings, die mir da gemacht werden, sind in anderer Sache als das Lichtlöschen. Ein Punkt ist zum Beispiel die Ernährung. Ich sollte meinen Fleischkonsum reduzieren. Ich esse aber eigentlich gar nicht so viel Fleisch im Vergleich zu den anderen Mitgliedern meiner Familie. Deshalb möchte ich nicht noch weniger konsumieren, denn wenn es schon einmal Fleisch zum Mittagessen gibt, das ich mag, möchte ich dieses mit Freude essen.
Ausserdem wird mir empfohlen, auf Ökostrom umzusteigen und das warme Wasser mit Solarenergie zu heizen. Dies sind momentan noch Punkte, in denen ich wenig zu sagen habe, da ich noch zu Hause bei meinen Eltern wohne und sie deshalb alle diese Dinge in der Hand haben. Ich kann sie mir aber vormerken, und wenn ich in eine eigene Wohnung ziehe, kann ich vielleicht auf das eine oder andere achten.
Alles in allem haben die Befragungen, da sie teils auch zu unterschiedlichen Punkten befragt haben, mir viele Sachen in Erinnerung gerufen, die man im Alltag meist vergisst. Damit ich nicht alles gleich wieder vergesse, werde ich nun versuchen, ein bisschen auf verschiedene Dinge zu achten und sie dadurch immer im Hinterkopf zu halten.
Entsprechend sind auch die Resultate der Tests eher mittelmässig. Beim ersten Test (footprint) kam heraus, dass ich mit meiner Lebensweise zweieinhalb Erden brauchen würde. Also habe ich als Geschenk an die Erde – und somit als Vorsatz für mich – aufnotiert, dass ich das Licht lösche, wenn ich es nicht brauche, auch wenn es „nur“ 10 Minuten sind.
Beim CO2-Rechner-Test sieht es in etwa ähnlich aus. Die Empfehlungen allerdings, die mir da gemacht werden, sind in anderer Sache als das Lichtlöschen. Ein Punkt ist zum Beispiel die Ernährung. Ich sollte meinen Fleischkonsum reduzieren. Ich esse aber eigentlich gar nicht so viel Fleisch im Vergleich zu den anderen Mitgliedern meiner Familie. Deshalb möchte ich nicht noch weniger konsumieren, denn wenn es schon einmal Fleisch zum Mittagessen gibt, das ich mag, möchte ich dieses mit Freude essen.
Ausserdem wird mir empfohlen, auf Ökostrom umzusteigen und das warme Wasser mit Solarenergie zu heizen. Dies sind momentan noch Punkte, in denen ich wenig zu sagen habe, da ich noch zu Hause bei meinen Eltern wohne und sie deshalb alle diese Dinge in der Hand haben. Ich kann sie mir aber vormerken, und wenn ich in eine eigene Wohnung ziehe, kann ich vielleicht auf das eine oder andere achten.
Alles in allem haben die Befragungen, da sie teils auch zu unterschiedlichen Punkten befragt haben, mir viele Sachen in Erinnerung gerufen, die man im Alltag meist vergisst. Damit ich nicht alles gleich wieder vergesse, werde ich nun versuchen, ein bisschen auf verschiedene Dinge zu achten und sie dadurch immer im Hinterkopf zu halten.
etwa 6 Milliarden Valentinas
Würden alle Menschen so leben wie ich benötigten wir zwei ganze Planeten. Würden alle Menschen wirklich so leben wie ich, würde die Tabakindustrie nicht existieren, würde keiner ein Mobiltelefonabonnement abschliessen, würden sich alle eine Elvis-Wackelfigur ins Auto hängen und alle würden bloggen – eine Traumwelt.
Damit möchte ich nur sagen, dass es doch eigentlich ziemlich unwahrscheinlich ist, dass alle so leben wie ich. Ich weiss auch, dass dieser Footprint-Test einem - denke ich - nur vor Augen halten sollte, wie sehr jede Person für die Erde selbst verantwortlich ist.
Der CO2-Rechner ermittelte mein Ergebnis und es wird mir geraten Kurz- und Mittelstreckenflüge auf die Bahn zu verlegen. Da fühle ich mich fast ein wenig angegriffen, denn dieses Jahr flog ich einmal und diese Strecke war wirklich nicht mit dem Zug zurückzulegen – ausserdem flog ich nicht in die Ferien sondern arbeitete.
Natürlich ist mir bewusst, dass ich viele meiner Gewohnheiten ändern könnte und sollte. Wie aber auch schon in anderen Blogs erwähnt wurde, kann auch ich als Studentin, Nicht-Verdienerin und Mieterin nicht alles ganz so einfach umstellen und alleine entscheiden.
Der CO2-Rechner ist im Vergleich zum Footprint-Test umfangreicher und verlangt detaillierte Angaben und zeigt schlussendlich auch ein beschriebenes Ergebnis und empfiehlt nächste Schritte.
Wichtig ist mir im Moment vor allem auf Kleinigkeiten, wie Mülltrennen, Strom- und Wassersparen zu achten. Froh bin ich, dass nicht alle Menschen so leben wie ich und ein wenig überrascht bin ich, dass ich deutlich unter dem Durchschnitt liege.
Damit möchte ich nur sagen, dass es doch eigentlich ziemlich unwahrscheinlich ist, dass alle so leben wie ich. Ich weiss auch, dass dieser Footprint-Test einem - denke ich - nur vor Augen halten sollte, wie sehr jede Person für die Erde selbst verantwortlich ist.
Der CO2-Rechner ermittelte mein Ergebnis und es wird mir geraten Kurz- und Mittelstreckenflüge auf die Bahn zu verlegen. Da fühle ich mich fast ein wenig angegriffen, denn dieses Jahr flog ich einmal und diese Strecke war wirklich nicht mit dem Zug zurückzulegen – ausserdem flog ich nicht in die Ferien sondern arbeitete.
Natürlich ist mir bewusst, dass ich viele meiner Gewohnheiten ändern könnte und sollte. Wie aber auch schon in anderen Blogs erwähnt wurde, kann auch ich als Studentin, Nicht-Verdienerin und Mieterin nicht alles ganz so einfach umstellen und alleine entscheiden.
Der CO2-Rechner ist im Vergleich zum Footprint-Test umfangreicher und verlangt detaillierte Angaben und zeigt schlussendlich auch ein beschriebenes Ergebnis und empfiehlt nächste Schritte.
Wichtig ist mir im Moment vor allem auf Kleinigkeiten, wie Mülltrennen, Strom- und Wassersparen zu achten. Froh bin ich, dass nicht alle Menschen so leben wie ich und ein wenig überrascht bin ich, dass ich deutlich unter dem Durchschnitt liege.
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