Mittwoch, 4. März 2009

Liebe Studierende, ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer Blogdiskussion beteiligen. Ihre bisherigen Einträge lesen sich spannend. Ich möchte den einen oder anderen Aspekt, den Sie beschrieben haben, herausgreifen:

Sie haben in Ihren Posts verschiedene Aspekte angesprochen, welche ganz konkreten Möglichkeiten wir haben, einen Beitrag an unser Klima zu leisten und festgestellt, dass schon kleine Schritte und Massnahmen einen Nutzen bringen können. Auch mir ging es so beim Ausfüllen der Tests. Schauen Sie doch nochmals in die klima-commitment-Homepage rein, da finden Sie weitere zahlreiche und einfach realisierbare Tipps.

Eine Möglichkeit, sehr viel Energie zu sparen ist der Hausbau: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).

Ich habe in den letzten Tagen einige Berichte gelesen und gesehen über die bevorstehende Eröffnung des Autosalons in Genf. Es scheint, dass im Zusammenhang mit der Autoindustriekrise sich auch ein Umdenken bezüglich neuer Produkte der Hersteller vollzogen hat. Ökologische Fahrzeuge sind nicht mehr Spezialprodukte für einige wenige, sondern eine gute und zahlbare Alternative im Angebot der Hersteller. Wenn wir die Zahlen des CO2-Ausstosses von Fahrzeugen kennen, dann muss es eine Pflicht werden, sich verstärkt um energiesparende Fahrzeuge zu bemühen. Dennoch, auch der Autosalon in Genf präsentiert auch dieses Jahr zahlreiche ‚Dreckschleudern’, die sog. SUVs. Auch dieses Fahrzeuge sind weiterhin beliebt.

Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner

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