Für unseren SOL-Auftrag entschieden wir uns, gemeinsam am Rheindamm verschiedene Sandbänke aufzuräumen, Abfall zu sammeln und entsprechend zu entsorgen.
Ausgerüstet mit Abfallsäcken, Handschuhen, warmer und wasserdichter Kleidung machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Bereits hier achteten wir auf die Nachhaltigkeit, wir benutzten öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Als wir uns dann am Rheindamm trafen, sahen wir, dass unsere Vermutung eintraf: Die wenigen Sandbänke, die bei diesem hohen Wasserstand sichtbar waren, konnten wir nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel (wie Boot, Neoprenanzug etc.) betreten. So entschlossen wir in der Gruppe sehr spontan, am Rhein entlang zu laufen und herumliegenden Abfall aufzusammeln. Ebenfalls räumten wir zwei Grillplätze auf, an denen, dem Abfall nach zu urteilen, am Wochenende zuvor sehr viele Leute Rast gemacht hatten. Wegen des Wetters war es nicht besonders angenehm, den Auftrag durchzuführen, aber auch einige Dinge, die wir fanden, waren ziemlich Ekel erregend. Wir hätten nie gedacht, dass die Leute solche Dinge einfach in aller Öffentlichkeit weg werfen. Nur gut, dass wir an die Handschuhe gedacht hatten!

Unterwegs trafen wir kaum auf Menschen. Einzig drei ältere Personen, die mit ihren Hunden unterwegs waren, liefen uns über den Weg. Wir haben diese dann auch darauf hingewiesen, den Abfall immer in einen dafür vorgesehenen Kübel zu werfen oder ihn mit nach Hause zu nehmen. Es war jedoch nicht gerade die ideale Zielgruppe, denn diese Leute sind es sehr selten, die den Abfall einfach auf den Boden werfen. Einige haben uns darauf angesprochen, von wem aus wir diese Aktion machen. Wahrscheinlich weil wir sehr auffällig aussahen mit unseren Abfallsäcken und gelben Handschuhen. Wir haben den Leuten erklärt, dass wir diesen Auftrag (etwas für die Nachhaltigkeit zu tun) von der Schule erhalten haben. Zudem haben wir ihnen die Möglichkeit aufgezeigt, dass man dasselbe mit einer Schulklasse durchführen könnte, damit die Kinder auch sensibilisiert werden für die Erhaltung unserer Umwelt und Sorge tragen zu ihr. Die Leute waren positiv überrascht und waren alle begeistert von der Idee. Auch sie waren der Meinung, dass es wichtig ist die Kinder darauf aufmerksam zu machen, wie
man den Abfall richtig entsorgt.

Nach ein paar Stunden hatten wir dann genug von der Sauerei und begaben uns auf den Rückweg. Nachdem wir die Handschuhe ebenfalls in unseren Abfallsack geworfen hatten, war er halb voll. Da wir, ausser auf den Grillplätzen, nicht so viel Abfall gefunden hatten, war nicht mehr zusammen gekommen. So hatten wir auch weniger Abfall zu entsorgen.
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