Ich verbrachte das Wochenende in Planken. Das ist eine 400-Seelen-Gemeinde in Liechtenstein. Also ein Kaff, wo sich wortwörtlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Ich setze mich also am Nachmittag auf den Balkon, wo die Sonne mich blendete. Darum setzte ich meine rosarote Sonnenbrille auf. Ich genoss die Wärme und spürte die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Zeitweise war es so heiss, dass ich sogar meinen Pulli ausziehen konnte. Ich hörte die Blätter rauschen und von weitem hörte ich Kindergelächter. Ich sah die Wolken vorbeiziehen und verschwinden. Immer wieder kamen mir Bachelorarbeit und Diplomprüfungen in den Sinn und ich schweifte mit meinen Gedanken immer weiter ab. Das letzte was ich wahrnahm war eine Katze, die um meine Beine schlich. Als ich ca. 45 Minuten später aufwachte, schien die Sonne immer noch. Und die Katze war auch noch da.
Ich konnte diese Zeit in der Natur nicht wirklich geniessen, da es momentan eine ziemlich stressige Zeit ist. Mir fiel es richtig schwer ruhig zu sitzen, bis ich dann verschlief...
Früher war ich mehr mit der Natur verbunden als heute. Ich war mehr draussen: am spielen und beim Holzen mit meinem Papa, oder im Garten mit meiner Mama. Momentan sitze ich mehr vor dem Laptop und vor Büchern.
Heute bin ich nicht mehr so oft draussen, im Sommer jedoch öfters als im Winter. Im Sommer geniesse ich die Sonne und gehe sehr gerne an einen See oder spiele Beachvolleyball. Jedenfalls freue ich mich darauf, dass es langsam Sommer wird und wir wieder Zeit für uns und die Natur haben...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Danke Claudia – ich bin doch sehr froh, dass ich nicht die einzige bin, die (fast) eingeschlafen ist, während wir eigentlich die Natur achtsam wahrnehmen sollten ;-) Aber wie du sagst, sind im Moment so viele andere Dinge aktuell, dass es sehr schwierig ist, den Kopf frei zu bekommen davon. Aus solchen Gründen verkürzt sich die Zeit, die ich in der Natur verbringe, von Jahr zu Jahr, denn immer kommt mehr Arbeit dazu. Wie du es auch beschreibst, bin ich in meiner Kindheit oft draussen gewesen und habe mit meiner Schwester, mit Freunden oder anderen Leuten das schöne Wetter genossen und viel Spass gehabt. Ich hoffe, dass wir dazu bald wieder mehr Zeit haben werden, denn ich denke, dass es uns sehr gut tut.
AntwortenLöschenCarmen Bösch, LG 06Db
Du schreibst, dass du die Zeit nicht wirklich geniessen konntest. Das gleiche Problem hatte ich auch. Kann man es überhaupt geniessen, wenn im Hinterkopf ständig Gedanken herumlauern, was man alles noch machen muss? Die einen können es, die anderen nicht. Auch mir ist aufgefallen, dass ich früher viel mehr in der Natur war als heute. Ich denke, das liegt wahrscheinlich daran, dass man früher als Kind mehr Zeit hatte und weniger Verpflichtungen. Wenn es dann auch so kalt ist wie jetzt, will man auch nicht wirklich rausgehen. Na ja, warten wir auf den Sommer, dann sind wir automatisch mehr im Freien und können die Natur geniessen.
AntwortenLöschenFlavia Dagostin, LG 06De