Lieber Studierende, Sie haben eine tolle und sinnvolle Aktion durchgeführt in Ihrem SOL-Fenster. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Als Lehrerinnen haben Sie natürlich privilegiert die Möglichkeit Ihre Kinder zu einem aufmerksamen Umgang mit Abfall zu bewegen.
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Es ist sehr spannend Ihre ausführlichen und auch persönlichen Posts zu den Themen Achtsamkeit und Naturerfahrung zu lesen. Der Post-it-Zettel hat Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. V.a. die Organisation der eigenen Mobilität und die Verwendung von Wasser und Strom ist Ihnen ins Bewusstsein gekommen. Ebenso haben Sie ganz gewohnte und alltägliche Verrichtungen, wie der Weg zu PH und anderes bewusster wahrgenommen und festgestellte, wie viel uns eigentlich im täglichen „Trott“ entgeht. Mehrmals habe ich gelesen, dass man vielleicht unbewusst schnell das Augenmerk auf die Achtsamkeit wieder vergisst und nach einigen Minuten schon wieder abschweift – so erging es auch mir in jener Woche. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode mit den Post-it-Zetteln irgendwann wieder, um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.
Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.
Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner
Montag, 11. Mai 2009
Bring- und Holaktion
Das Auswählen der Gegenstände viel uns schwerer als wir dachten. Man hat einen Gegenstand gefunden und weiss dann doch nicht, ob man diesen wirklich weggeben will. Aber schlussendlich denkt man daran, dass man den Gegenstand ein, zwei, oder mehrere Jahre nicht gebraucht hat. Dies ist dann ausschlaggebend, dass der Gegenstand mitgenommen wird.
Durch den Klostergarten bummeln war sehr interessant. Doch bei vielen Gegenständen dachten wir, dass diese nicht wirklich brauchbar sind. Bei anderen hingegen hatten wir das Gefühl, sie seien viel zu wertvoll.
Wir haben am Ende weniger Dinge mitgenommen als wir gebracht haben. Und dies aus dem einfachen Grund, dass wir nur Gegenstände mitnehmen, die wir auch wirklich brauchen können.
Eine solche Tauschaktion ist durchaus auch mit Schüler/innen zu realisieren. Es macht Spass und man kann ihnen somit begreiflich machen, dass Dinge wieder verwendbar sind, obwohl man selbst diese Dinge nicht mehr benötigt.
Durch den Klostergarten bummeln war sehr interessant. Doch bei vielen Gegenständen dachten wir, dass diese nicht wirklich brauchbar sind. Bei anderen hingegen hatten wir das Gefühl, sie seien viel zu wertvoll.
Wir haben am Ende weniger Dinge mitgenommen als wir gebracht haben. Und dies aus dem einfachen Grund, dass wir nur Gegenstände mitnehmen, die wir auch wirklich brauchen können.
Eine solche Tauschaktion ist durchaus auch mit Schüler/innen zu realisieren. Es macht Spass und man kann ihnen somit begreiflich machen, dass Dinge wieder verwendbar sind, obwohl man selbst diese Dinge nicht mehr benötigt.
Freitag, 8. Mai 2009
SOL-Auftrag - Sauberer Rheindamm
Für unseren SOL-Auftrag entschieden wir uns, gemeinsam am Rheindamm verschiedene Sandbänke aufzuräumen, Abfall zu sammeln und entsprechend zu entsorgen.
Ausgerüstet mit Abfallsäcken, Handschuhen, warmer und wasserdichter Kleidung machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Bereits hier achteten wir auf die Nachhaltigkeit, wir benutzten öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Als wir uns dann am Rheindamm trafen, sahen wir, dass unsere Vermutung eintraf: Die wenigen Sandbänke, die bei diesem hohen Wasserstand sichtbar waren, konnten wir nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel (wie Boot, Neoprenanzug etc.) betreten. So entschlossen wir in der Gruppe sehr spontan, am Rhein entlang zu laufen und herumliegenden Abfall aufzusammeln. Ebenfalls räumten wir zwei Grillplätze auf, an denen, dem Abfall nach zu urteilen, am Wochenende zuvor sehr viele Leute Rast gemacht hatten. Wegen des Wetters war es nicht besonders angenehm, den Auftrag durchzuführen, aber auch einige Dinge, die wir fanden, waren ziemlich Ekel erregend. Wir hätten nie gedacht, dass die Leute solche Dinge einfach in aller Öffentlichkeit weg werfen. Nur gut, dass wir an die Handschuhe gedacht hatten!
Unterwegs trafen wir kaum auf Menschen. Einzig drei ältere Personen, die mit ihren Hunden unterwegs waren, liefen uns über den Weg. Wir haben diese dann auch darauf hingewiesen, den Abfall immer in einen dafür vorgesehenen Kübel zu werfen oder ihn mit nach Hause zu nehmen. Es war jedoch nicht gerade die ideale Zielgruppe, denn diese Leute sind es sehr selten, die den Abfall einfach auf den Boden werfen. Einige haben uns darauf angesprochen, von wem aus wir diese Aktion machen. Wahrscheinlich weil wir sehr auffällig aussahen mit unseren Abfallsäcken und gelben Handschuhen. Wir haben den Leuten erklärt, dass wir diesen Auftrag (etwas für die Nachhaltigkeit zu tun) von der Schule erhalten haben. Zudem haben wir ihnen die Möglichkeit aufgezeigt, dass man dasselbe mit einer Schulklasse durchführen könnte, damit die Kinder auch sensibilisiert werden für die Erhaltung unserer Umwelt und Sorge tragen zu ihr. Die Leute waren positiv überrascht und waren alle begeistert von der Idee. Auch sie waren der Meinung, dass es wichtig ist die Kinder darauf aufmerksam zu machen, wie
man den Abfall richtig entsorgt.

man den Abfall richtig entsorgt.
Nach ein paar Stunden hatten wir dann genug von der Sauerei und begaben uns auf den Rückweg. Nachdem wir die Handschuhe ebenfalls in unseren Abfallsack geworfen hatten, war er halb voll. Da wir, ausser auf den Grillplätzen, nicht so viel Abfall gefunden hatten, war nicht mehr zusammen gekommen. So hatten wir auch weniger Abfall zu entsorgen.
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