Donnerstag, 5. März 2009

Ein Handgriff ins Kühlregal

Jeden Morgen früh, wenn ich im Zug auf dem Weg zur Schule sitze, nehme ich als erstes meinen Energy Milk als mein Frühstuck zu mir. Natürlich nicht irgendeinen sondern mein Lieblingsgeschmack Schokolade. Und wie gelange ich zu meinem Drink? Ganz einfach, ich öffne die Kühlschranktür am Morgen früh und schnappe mir einen.
Dabei habe ich mir noch gar nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was es überhaupt alles braucht, damit der Drink am Schluss so in meinem Kühlschrank steht.

Der Energy Milk besteht hauptsächlich aus frischer Schweizer Milch. Aber wie kommt die Milch überhaupt zu Emmi?
Der Bauer gibt seine Milch zur Verarbeitung an Grosskonzerne ab. Um Milch zu produzieren braucht der Bauer Kühe, welche die Milch erzeugen. Der Bauer muss die Kühe natürlich auch noch regelmässig melken.

Die Milch wird vom Bauern zum Emmi Konzern, dem grössten Schweizer Milchverarbeiter, transportiert, von einem Milchtransporter von einem anderen Unternehmen.
Die Milch wird dann in Emmen im Emmi Konzern weiter verarbeitet zu Käse, Joghurt und eben auch zu den verschiedenen Energy Milks. Ist mein Energy Milk fertig produziert, kommt er in die Verarbeitung, wird dort verpackt und wird dann verteilt. Ist die Herstellung zu Ende, werden die Energy Milks an die Grossverteilen ausgeteilt und diese verkaufen den Drink dann im Laden.
Nun kann ich gemütlich in die Migros oder in den Coop gehen, mir einen Energy Milk mit meinem Lieblingsgeschmack aus dem Regal schnappen, gehe an die Kasse und bezahle dort den Drink. Die Verkäuferin öffnet die Kasse, gibt mir das Retourgeld und den Kassenzettel.
Es ist doch erstaunlich was es alles braucht, damit ich mit einem Handgriff meinen Drink aus dem Regal nehmen kann.

Bei meiner Recherche über die Herstellung von Energy Milks habe ich über den Emmi Konzern erfahren, dass er für die Produktion am Standort Emmen 32'000 Tonnen Dampf pro Jahr braucht. Diese Menge wurde bisher mit Heizöl erzeugt. Um den massiven Co2 Ausstoss zu reduzieren und um Kosten zu sparen, hat sich Emmi entschieden, rund 70% des Dampfes künftig mit erneuerbarer Energie zu produzieren.

Schön zu sehen, dass die Firma welches mein tägliches Frühstück herstellt, zusätzlich auch noch auf die Umwelt achtet und zur Nachhaltigkeit beiträgt.

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