Sonntag, 15. März 2009

Achtsames Skilager

Die Woche verbrachte ich mit 4. Klässlern im Skilager. Ich versuchte mich ab und zu an den Wochenimpuls zu erinnern und einige Sachen achtsam zu beobachten.
Sehr auffällig war das gemeinsame Essen mit 47 Kindern und 6 anderen Leitern. Die Lehrpersonen setzten im Vorhinein Essens-Regeln mit den Kindern fest, auf deren Einhaltung sie bestanden. Eine Regel war, dass die Portionen jeweils aufgegessen werden. Daran hielten sich die Kinder ohne Widerrede. Einige Male blickte ich in ein wenig gequälte Gesichter, weil zum Teil etwas gar nicht schmeckte. Auch wurde unter den Kindern und Leitern das Essen geteilt oder weitergegeben, wodurch schlussendlich die Teller immer leer zusammengestellt werden konnten.

Ein anderer Aspekt, der mir auffiel war das Benützen der Sessellifte und Gondelbahnen. Unser Lagerhaus befand sich direkt an der Piste und wir waren nur einige Schritte vom Lift entfernt so dass mühsames Schleppen unnötig war. Für die Kinder (und auch für uns Leiter) war dies ein grosser Vorteil. Meine Frage ist nun aber, wie umweltfreundlich solche Sessellifte sind? Vor allem liefen sie anfangs der Woche mehrheitlich leer – das gute Wetter und auch die Schneesportler blieben fern. Hätten die Verantwortlichen den Betrieb eingestellt, ganz oder nur phasenweise, hätten sich viele – ich eingeschlossen – beschwert. Immerhin haben wir den vollen Preis für die Tageskarten bezahlt. Wie aber könnten die Betreiber dieses Problem lösen? Oder ist es ihnen egal, dass die Lifte halbleer laufen? Ich denke nicht...

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