Montag, 11. Mai 2009

Lieber Studierende, Sie haben eine tolle und sinnvolle Aktion durchgeführt in Ihrem SOL-Fenster. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Als Lehrerinnen haben Sie natürlich privilegiert die Möglichkeit Ihre Kinder zu einem aufmerksamen Umgang mit Abfall zu bewegen.
Noch einige Bemerkungen zu Ihren Blogeinträgen der letzen Wochen. Es ist sehr spannend Ihre ausführlichen und auch persönlichen Posts zu den Themen Achtsamkeit und Naturerfahrung zu lesen. Der Post-it-Zettel hat Ihnen geholfen, aufmerksam die eine oder andere gewohnte Tätigkeit im Alltag zu vollziehen. V.a. die Organisation der eigenen Mobilität und die Verwendung von Wasser und Strom ist Ihnen ins Bewusstsein gekommen. Ebenso haben Sie ganz gewohnte und alltägliche Verrichtungen, wie der Weg zu PH und anderes bewusster wahrgenommen und festgestellte, wie viel uns eigentlich im täglichen „Trott“ entgeht. Mehrmals habe ich gelesen, dass man vielleicht unbewusst schnell das Augenmerk auf die Achtsamkeit wieder vergisst und nach einigen Minuten schon wieder abschweift – so erging es auch mir in jener Woche. Vielleicht benutzen Sie ja diese Methode mit den Post-it-Zetteln irgendwann wieder, um für einige Zeit eine alltägliche Tätigkeit ganz bewusst zu vollziehen.

Ein Hinweis auf eine Homepage, die die Vernetzheit der Produkte und den alltäglichen Konsum aufzeigt, evtl. sogar steuern kann: www.codecheck.ch (lässt sich sogar aufs Handy laden). Sie haben die Möglichkeit damit jedes Produkt, das Sie einkaufen, auf seine Nachhaltigkeit – auch die gesundheitlichen Aspekte hin – zu prüfen. Vielleicht lohnt es sich, Produkte die Sie gewohnheitsmässig regelmässig konsumieren einmal zu prüfen und evtl. auf Alternativen umzusteigen.

Freundliche Grüsse und einen guten Abschluss des Semesters wünscht, Michael Zahner

Bring- und Holaktion

Das Auswählen der Gegenstände viel uns schwerer als wir dachten. Man hat einen Gegenstand gefunden und weiss dann doch nicht, ob man diesen wirklich weggeben will. Aber schlussendlich denkt man daran, dass man den Gegenstand ein, zwei, oder mehrere Jahre nicht gebraucht hat. Dies ist dann ausschlaggebend, dass der Gegenstand mitgenommen wird.
Durch den Klostergarten bummeln war sehr interessant. Doch bei vielen Gegenständen dachten wir, dass diese nicht wirklich brauchbar sind. Bei anderen hingegen hatten wir das Gefühl, sie seien viel zu wertvoll.
Wir haben am Ende weniger Dinge mitgenommen als wir gebracht haben. Und dies aus dem einfachen Grund, dass wir nur Gegenstände mitnehmen, die wir auch wirklich brauchen können.
Eine solche Tauschaktion ist durchaus auch mit Schüler/innen zu realisieren. Es macht Spass und man kann ihnen somit begreiflich machen, dass Dinge wieder verwendbar sind, obwohl man selbst diese Dinge nicht mehr benötigt.

Freitag, 8. Mai 2009

SOL-Auftrag - Sauberer Rheindamm

Für unseren SOL-Auftrag entschieden wir uns, gemeinsam am Rheindamm verschiedene Sandbänke aufzuräumen, Abfall zu sammeln und entsprechend zu entsorgen.

Ausgerüstet mit Abfallsäcken, Handschuhen, warmer und wasserdichter Kleidung machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Bereits hier achteten wir auf die Nachhaltigkeit, wir benutzten öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Als wir uns dann am Rheindamm trafen, sahen wir, dass unsere Vermutung eintraf: Die wenigen Sandbänke, die bei diesem hohen Wasserstand sichtbar waren, konnten wir nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel (wie Boot, Neoprenanzug etc.) betreten. So entschlossen wir in der Gruppe sehr spontan, am Rhein entlang zu laufen und herumliegenden Abfall aufzusammeln. Ebenfalls räumten wir zwei Grillplätze auf, an denen, dem Abfall nach zu urteilen, am Wochenende zuvor sehr viele Leute Rast gemacht hatten. Wegen des Wetters war es nicht besonders angenehm, den Auftrag durchzuführen, aber auch einige Dinge, die wir fanden, waren ziemlich Ekel erregend. Wir hätten nie gedacht, dass die Leute solche Dinge einfach in aller Öffentlichkeit weg werfen. Nur gut, dass wir an die Handschuhe gedacht hatten!


Unterwegs trafen wir kaum auf Menschen. Einzig drei ältere Personen, die mit ihren Hunden unterwegs waren, liefen uns über den Weg. Wir haben diese dann auch darauf hingewiesen, den Abfall immer in einen dafür vorgesehenen Kübel zu werfen oder ihn mit nach Hause zu nehmen. Es war jedoch nicht gerade die ideale Zielgruppe, denn diese Leute sind es sehr selten, die den Abfall einfach auf den Boden werfen. Einige haben uns darauf angesprochen, von wem aus wir diese Aktion machen. Wahrscheinlich weil wir sehr auffällig aussahen mit unseren Abfallsäcken und gelben Handschuhen. Wir haben den Leuten erklärt, dass wir diesen Auftrag (etwas für die Nachhaltigkeit zu tun) von der Schule erhalten haben. Zudem haben wir ihnen die Möglichkeit aufgezeigt, dass man dasselbe mit einer Schulklasse durchführen könnte, damit die Kinder auch sensibilisiert werden für die Erhaltung unserer Umwelt und Sorge tragen zu ihr. Die Leute waren positiv überrascht und waren alle begeistert von der Idee. Auch sie waren der Meinung, dass es wichtig ist die Kinder darauf aufmerksam zu machen, wie
man den Abfall richtig entsorgt.




Nach ein paar Stunden hatten wir dann genug von der Sauerei und begaben uns auf den Rückweg. Nachdem wir die Handschuhe ebenfalls in unseren Abfallsack geworfen hatten, war er halb voll. Da wir, ausser auf den Grillplätzen, nicht so viel Abfall gefunden hatten, war nicht mehr zusammen gekommen. So hatten wir auch weniger Abfall zu entsorgen.




Freitag, 20. März 2009

Vogelgezwitscher

Momentan fällt es mir eher schwer Zeit zu nehmen um in die Natur zu gehen, genau so erging es mir auch diese Woche. Ich fand erst heute Morgen etwas Zeit, aber auch dieses Mal war es nicht ganz eine Stunde.

Als ich heute Morgen aufgewacht bin, habe ich zuerst mein Fenster geöffnet und bin dann nochmals in mein Bett gekrochen. Die Vögel draussen waren schon sehr munter und zwitscherten so gut und laut wie sie konnten. Ich lauschte den Vögeln eine Weile. Je länger ich zuhörte, desto mehr bekam ich den Drang endlich aufzustehen und etwas zu tun. Ich zog mich also an und schnappte mir meinen Hund und ging mit ihm nach draussen.

In einem kleinen Waldstück, wo ich schon länger nicht mehr war, bin ich spazieren gegangen. Zuerst war ich ganz alleine unterwegs, nur mein Hund sprang um mich herum. Als ich jedoch wirklich den Wald anschaute und meine Ohren spitze, bemerkte ich, dass ich ganz und gar nicht alleine war. Um mich herum waren schon viele Tiere munter und fleissig. Ich konnte einen Vogel beobachten, der sein Nest baute, oder Vögel die sich etwas zu fressen suchten. Viele kleine Insekten waren auch schon fit und liefen durch den Wald.

So gesehen ist man eigentlich nie alleine unterwegs. Als ich all diese Tiere sah, wurde es mir richtig Wohl und ich bekam neue Energie für den Tag, die ich auch gut gebrauchen kann, da die Bachelorarbeit auf mich zu Hause wartete. Die Energie der Natur gibt mir persönlich viel mehr, als wenn ich zum Beispiel einen Energiedrink nehme, was ich eh sehr selten tue. Jedoch ist mir wieder klar geworden, dass wir die Natur schützen müssen, damit wir nach draussen gehen können und uns mit Energie laden können. Die Natur ist ein sehr wertvolles Gut, das bewahrt werden muss.


Bildquelle: http://www.widescreen-wallpapers.de/wallpapers/500-spatz-1.jpg

Des einen Freud, des anderen Leid

Treffend nicht für den aktuellen Wochenimpuls? Ich selber gehöre zu der Gruppe, die eigentlich genug um die Ohren hat und keine Stunde irgendwo rumlaufen möchte. Schlussendlich habe ich mich aufraffen können. Mit „stil irgendwo da sitzen“ kann ich nichts anfangen, also lief ich und versuchte meine Gedanken loszulassen.

Das war schwieriger als ich dachte. Beim Anblick der Berge kamen mir lauter Figuren in den Sinn. Meistens waren es irgendwelche Dinosaurier, die ich dachte hinter den Umrissen der Berge zu erkennen. Hatte wohl ein bisschen zu viel Fantasie an diesem Tag. Nach und nach riefen Dinge, auf denen mein Blick fiel, irgendwelche Erinnerungen hervor. Mir kamen Orten in den Sinn, die ich nie speziell fand, an denen ich jedoch gerade in dem Moment gerne sein wollte. Sogar Düfte riefen Gedanken an frühere Erlebnisse hervor.

Gedanken ganz loszulassen um sich ganz der Natur zu widmen, ist meiner Meinung nach eine Kunst. So richtig einmal abschalten und an gar nichts mehr denken, dass kann ich nicht. Wäre es vielleicht besser gewesen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich zu Hause so viel zu tun habe? Das weiss ich nicht. Sicher bin ich mir jedoch, dass die Natur zur Erholung und zum Entspannen beiträgt. Nicht umsonst, würden so viele Menschen viel Zeit in der Natur verbringen, sei es mit spazieren, laufen oder einfach nur im Garten sitzen. Ob man sich dann automatisch als Teil der Natur sieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich habe mich jetzt nicht als Teil von ihr empfunden. Aber vielleicht müsste ich mal den Status des gedankenlosen Dasitzens erreichen. Wer weiss.

Donnerstag, 19. März 2009

Entspannung in der Sonne

Am Samstag Nachmittag war es so schönes, warmes Wetter draussen und die Sonne schien auf unsere Terrasse, weshalb ich mich entschliess, mich draussen auf die Terrasse in den Korbstuhl zu setzen und einfach zu entspannen.
Zuerst habe ich meine Augen geschlossen und mich gemütlich entspannt. Dabei habe ich die Wärme der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht gespürt. Dann habe ich die Natur einmal bewusst über mein Gehör wahrgenommen. Erstaunlich wie viel man über das Hören wahrnimmt, wenn man die Augen schliesst. Viele Sachen die man im Alltag gar nicht bewusst über das Gehör wahrnimmt. Die Vögel zwitschern, der Wind weht, die Bäume rauschen im Wind. Wenn ich in meinem täglichen Stress bin, fallen mir solche Sachen in der Natur gar nicht mehr auf, da unsere visuelle Wahrnehmung in unserer Umwelt von zu vielen Reizen überflutet wird. Es war sehr entspannend für mich, einfach einmal der Natur zu lauschen.

Dieses bewusste Wahrnehmen der Natur, hat ein in mir ein Gefühl von Wohlsein und Entspannung ausgelöst. Zudem auch ein Bewusstsein, dass die Natur ein wichtiger Teil von uns oder besser gesagt für uns ist. Ich denke, dass ich in Zukunft mir öfters Zeit nehmen werde, mich einfach in die Natur zu setzen um zu entspannen und den Alltag hinter mir zu lassen.

Ein Teil dieser Natur zu sein, bedeutet für mich, dass ich zu dieser Natur auch Sorge tragen muss. Dies bedeutet für mich zugleich, dass ich mein Handeln mehr kontrollieren muss in Bezug auf eine nachhaltige Zukunft, damit die Natur so erhalten bleibt wie sie ist, und ich sie weiterhin geniessen kann.

Dienstag, 17. März 2009

Calvin & Hobbes kehren zurück


Calvin und Hobbes aus dem heutigen 20min (17.3.09)
hüt hani mol dra dengt - so als uflockerig und für zwüschedure..