Bei der Durchführung der Tests sind mir einige Sachen aufgefallen, die ich ändern könnte, um umweltschonender zu leben. Im Alltag ist mir oft gar nicht bewusst, wie wichtig solche kleinen Dinge sein können. Es ist einfacher, das Licht im Zimmer anzulassen, während ich im Bad bin und mir eine Dusche gönne, dann muss ich es nachher nicht wieder anzünden.
Entsprechend sind auch die Resultate der Tests eher mittelmässig. Beim ersten Test (footprint) kam heraus, dass ich mit meiner Lebensweise zweieinhalb Erden brauchen würde. Also habe ich als Geschenk an die Erde – und somit als Vorsatz für mich – aufnotiert, dass ich das Licht lösche, wenn ich es nicht brauche, auch wenn es „nur“ 10 Minuten sind.
Beim CO2-Rechner-Test sieht es in etwa ähnlich aus. Die Empfehlungen allerdings, die mir da gemacht werden, sind in anderer Sache als das Lichtlöschen. Ein Punkt ist zum Beispiel die Ernährung. Ich sollte meinen Fleischkonsum reduzieren. Ich esse aber eigentlich gar nicht so viel Fleisch im Vergleich zu den anderen Mitgliedern meiner Familie. Deshalb möchte ich nicht noch weniger konsumieren, denn wenn es schon einmal Fleisch zum Mittagessen gibt, das ich mag, möchte ich dieses mit Freude essen.
Ausserdem wird mir empfohlen, auf Ökostrom umzusteigen und das warme Wasser mit Solarenergie zu heizen. Dies sind momentan noch Punkte, in denen ich wenig zu sagen habe, da ich noch zu Hause bei meinen Eltern wohne und sie deshalb alle diese Dinge in der Hand haben. Ich kann sie mir aber vormerken, und wenn ich in eine eigene Wohnung ziehe, kann ich vielleicht auf das eine oder andere achten.
Alles in allem haben die Befragungen, da sie teils auch zu unterschiedlichen Punkten befragt haben, mir viele Sachen in Erinnerung gerufen, die man im Alltag meist vergisst. Damit ich nicht alles gleich wieder vergesse, werde ich nun versuchen, ein bisschen auf verschiedene Dinge zu achten und sie dadurch immer im Hinterkopf zu halten.
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Ja, ja Carmen, das Licht löschen!
AntwortenLöschenIch finde es gut, dass du das mit der Ernährung noch erwähnst. Etwas übertrieben finde ich das nämlich mit dem Fleischkonsum auch. Eigentlich esse ich auch eher wenig Fleisch aber ganz darauf verzichten möchte ich auch nicht.
Und wie du festhältst sind es vor allem die kleinen Dinge, die auch eine grosse Wirkung haben (können). So können wir Einzelpersonen auch schon unseren Teil zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen ohne einen riesigen Aufwand betreiben zu müssen und später, wie du auch erwähnst, können wir unser Leben (Wohnung/Haus/Elektrogeräte etc.) umstellen, ändern und über sie selbst bestimmen – und wenn wir heute schon wissen, worauf wir achten müssen, haben wir doch schon den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht?! (Ja, ich denke.)
Dein Vorsatz das Licht zu löschen, ist ein guter und wichtiger Punkt, nicht nur um Strom zu sparen sondern auch Geld. Zumindest hält mir mein Vater diesen Vortrag immer, wenn ich das Licht vergesse zu löschen. Ein Gutes hat es aber, ich wurde schon so erzogen, dass ich das Licht lösche, wenn ich nicht im Zimmer bin. Diese Problem habe ich zum Glück nicht und ich hoffe du wirst es auch noch lernen.
AntwortenLöschenDie Sache mit dem Fleisch essen kann ich gut verstehen. Mir wurde zwar nicht geraten weniger Fleisch zu essen, aber ich sollte mehr Bio-Produkte kaufen. Leider habe ich darauf nicht den grössten Einfluss, da meiner Mutter Lebensmittel einkauft und nicht ich, wie bei dir der Ökostrom. Auch ich habe mir vorgenommen dies in meinem hinterkopf zu behalten und später in meiner eigenen Wohnung darauf zu achten.