Donnerstag, 19. Februar 2009

Weltzerstörerin?

Laut den Testergebnissen wäre ich eine Weltzerstörerin! Die harte Wahrheit: Ich bin überall über dem Durchschnitt! Und das obwohl ich nicht einmal das Gefühl habe, dass ich einen so „energiefressenden“/verschwenderischen Lebensstil führe... So kann man sich täuschen.

Im Alltag ist einem gar nicht bewusst wie viel Energie man verschwendet. Bei diesen Tests aber, wurde einem vor Augen geführt für was und wann wir im Alltag (meist auch unbewusst) Energien ver(sch)wenden.
Bei diesen zwei Tests (beim CO2-Rechner vor allem) wurden Dinge gefragt, die ich kaum beantworten konnte: wie viel m2 hat unser Haus? wie viel Liter braucht unser Auto? Wie alt ist unser Kühlschrank? Eigentlich Dinge, die man wissen müsste. Oftmals weiss man es aber nicht, benutzt aber diese Dinge trotzdem. Ich denke, dass darin ein grosses Problem liegt. Durch den Luxus sind wir verwöhnt, nutzen die Dinge selbstverständlich und meistens unbewusst. Man müsste die Augen öffnen und bewusster handeln.
Beim Einkaufen könnte man beginnen... Ich achte weder auf Bio- noch auf irgendwelche andere Labels. Ich achte darauf dass ich es bezahlen kann. Ist das wirklich ein Problem? Ich denke zu oft wird zu grossen Wert auf die Bezeichnung „Bio“ gelegt, wie ich mir beim Beantworten des footprint-Fragebogens gedacht habe...

1 Kommentar:

  1. Der Gedanke mit dem Luxus, verwöhnt sein und Dinge selbstverständlich benutzen ist mir auch gekommen. Vor allem, wo ich meine Erden mit anderen Staaten vergleicht habe. Es war erstaunlich, dass die Chinesen, die eine grosse Zahl unserer Weltbevölkerung ausmachen, durchschnittlich weniger Erden benötigen als die Schweizer. Eigentlich hat der Vergleich ausgesagt, dass gerade die Länder, denen es finanziell leider nicht so gut geht, auch weniger Schaden anrichten. Aus diesem Grund ist deine Aussage durchaus berechtigt. Hätten wir nämlich weniger Geld, würden wir vielleicht auch unseren eigenen Garten haben und uns nur zu Fuss oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Unglaublich bei der ganzen Sache ist es, dass diejenigen, die Geld haben, den Armen auch noch die Umwelt versauen. Wo ist hier die Gerechtigkeit?

    Flavia Dagostin, LG06De

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